Rolex Fastnet Race 2021
Größte Offshore-Regatta der Welt startet am Sonntag

Mehr als 300 Yachten haben zum Rolex Fastnet Race gemeldet, 13 Crews davon sind aus Deutschland. Laut Wettervorhersage könnte die 49. Auflage ruppig beginnen

  • Fabian Boerger
 • Publiziert am 05.08.2021
Yacht vorm Fastnet Rock, der berühmten Wendemarke. Rund 695 Seemeilen müssen die Crews absolvieren. Neu in diesem Jahr: Die Ziellinie liegt erstmals in französischen Gewässern Yacht vorm Fastnet Rock, der berühmten Wendemarke. Rund 695 Seemeilen müssen die Crews absolvieren. Neu in diesem Jahr: Die Ziellinie liegt erstmals in französischen Gewässern Yacht vorm Fastnet Rock, der berühmten Wendemarke. Rund 695 Seemeilen müssen die Crews absolvieren. Neu in diesem Jahr: Die Ziellinie liegt erstmals in französischen Gewässern

Rolex/Kurt Arrigo Yacht vorm Fastnet Rock, der berühmten Wendemarke. Rund 695 Seemeilen müssen die Crews absolvieren. Neu in diesem Jahr: Die Ziellinie liegt erstmals in französischen Gewässern

Es ist das größte Offshore-Rennen der Welt – das Rolex Fastnet Race. 355 Boote gehen nach Angaben des Veranstalters, des Royal Ocean Racing Club, an diesem Sonntag, 8. August, an die Startlinie vor der legendären Royal Yacht Squadron im britischen Inselort Cowes.

Die Bandbreite an Yachten, die gemeldet sind, reicht von der brandneuen ClubSwan 125 des Russen Dmitry Rybolovlev über Pierre Legoupils 11-Meter-Maya-Klassiker „Le Loup Rouge Of Cmn“, bis hin zum kurzen Tri-Foiler „L’Albatros“.

Zudem haben einige der berühmtesten Boote außerhalb der IRC-Flotte in den größtenteils französischen Grand-Prix-Klassen ihre Teilnahme angekündigt. Dazu gehören die schnellsten Offshore-Boote der Welt wie die "Sodebo Ultim 3" von Thomas Coville sowie der 100-Fuß-Trimaran „Actual Leader“ (ehemals Macif).

Statt einmal um die Welt geht’s auch für 13 gemeldete Imocas einmal um den Fastnet-Felsen. Unter den gemeldeten Seglern sind der aktuelle Vendée-Globe-Gewinner Yannick Bestaven auf der„Maitre CoQ“ sowie Charlie Dalin auf der „Apivia“. Ebenfalls auf der Starter-Liste stehen Alex Thomson an Bord der „Hugo Boss“ und Sam Davies auf der „Initiatives Cœur“.

Insgesamt gehen Segler aus 31 Nationen dieses Jahr an den Start. Ein Großteil der Teilnehmer kommt aus Großbritannien (149) und aus Frankreich (111). Aber es finden sich auch Vertreter aus Japan, Hongkong oder Mexiko.

Laut Meldeliste sind 13 deutsche Boote dabei. Unter ihnen ist die Segelgruppe Störtebeker mit der Rennyacht Carkeek 47 des Hamburgischen Vereins Seefahrt und die Offshore-Yacht "Varuna" (GER 56) von Jens Kellinghusen.

Auch eine deutsche Fahrtensegelcrew älteren Semesters um den Rechtsanwalt Dirk Lahmann beschloss, sich der Herausforderung des diesjährigen Fastnet Race zu stellen – und das ohne tiefer gehende Hochsee-Erfahrung .

Ziel der teilnehmenden Crews wird es sein, den Fastnet-Felsen südlich der irischen Küste zu runden. 695 Seemeilen lang ist der Kurs, und erstmals in der Geschichte des seit 1925 gesegelten Rennens wird die Ziellinie statt vor dem britischen Plymouth vor dem Hafen der französischen Gemeinde Cherbourg liegen .

Um 11 Uhr Ortszeit starten die Mehrrumpf-Klassen, gefolgt von den Imocas/Class 40s und insgesamt fünf IRC-Klassen im Abstand von 15 Minuten. Der Großteil der Teilnehmer segelt in der IRC-Flotte. Mit dabei sind neben internationalen Profi-Seglern auch Familien-Crews oder Schulschiffe. Der letzte Start der IRC Zero Class ist für 12.30 Uhr angesetzt. Fastnet-Fans können das Rennen hier live verfolgen.

Und es dürfte ruppig werden, zumindest anfangs: Vorläufige Wettervorhersagen zeigen, dass die Segler am Sonntag bis in die Nacht mit voraussichtlich 23 bis 28 Knoten aus Südwest zu rechnen haben. Chris Tibbs, Wetterexperte des Rolex Fastnet Race, warnt: Vor allem vor Hurst und Portland Bills stehe der Wind gegen die Gezeiten, und es sei von einer gefährlichen Kabbelwelle auszugehen.

Ab Montag flaut der Wind dann ab auf 13 bis 18 Knoten. Je weiter westlich die Boote kommen, desto leichter werde die Brise aus dann westlicher Richtung. Aktuellen Vorhersagen zufolge werde am Dienstag eine Front durchziehen. Vor allem kleinere Schiffe dürften davon profitieren.


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