Regatta-News
Fastnet-Race heute mit Verspätung gestartet

Wegen schweren Wetters wurde das Rennen verschoben. ORMA-Tris haben daraufhin abgesagt.

  • Mathias Müller
 • Publiziert am 13.08.2007

Heute Morgen gegen 11 Uhr ist das Rolex-Fastnet-Race mit 25-stündiger Verspätung gestartet worden. Meteorologen hatten gewarnt, dass die Flotte bei regulärer Startzeit in all zu schweres Wetter geraten würde.

Der britische Meteorologe Mike Broughton, der bei dem schicksalhaften Fastnet-Rennen von 1979 mitgesegelt war — damals waren in schwerem Sturm 19 Menschen ertrunken und 23 Yachten gesunken — warnte nicht nur vor bis zu 50 Knoten Wind. Vielmehr seien die in der irischen See zu erwartenden Kreuzseen von bis zu fünf Metern Höhe das Gefährliche an der Wettersituation.

Die Verschiebung des Starts ist die erste in der 83-jährigen Renngeschichte. Den rund 300 teilnehmenden Yachten soll es jedoch recht sein. Wenn sie die irische See erreichen, soll das Zentrum des Sturms nun schon vorüber gezogen sein.

Was des einen Skippers Freud, ist das Leid der Orma-60-Tri-Segler. Die gesamte Flotte sagte ihren Start zum neu angesetzten Termin ab. Der Grund liegt auf der Hand: Die Ormas sind so schnell, dass sie, anders als die Einrumpfboote, mitten in den Sturm hinein segeln würden. Ihnen wäre demnach die alte Startzeit besser zu pass gekommen. In diesem Falle wären sie nämlich schon wieder auf dem Rückweg unter Schutz der englischen Küste gesegelt, wenn der Sturm zwischen Irland und England getobt hätte.

Am Rennen zum berühmten Fastnet-Felsen nehmen auch deutsche Yachten teil. Neben der "Inschallah VI", der "Guts ’n Glory" und der "Norddeutsche Vermögen Hamburg" ist mit der "Outsider" auch das "First ship home" beim HSH Nordbank Blue Race 2007 am Start.


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Themen: FastnetOutsider

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