Regatta-News
Ellen wütend: "Ich wusste, dass das passieren würde"

Riesentrimaran parkt wie befürchtet in der Hochdruckbrücke - mitten zwischen den Azoreninseln

  • Matthias Beilken
 • Publiziert am 03.02.2005

Dass die Inseln um sie herum sehr schön sind, interessiert sie jetzt nicht. Nur, dass sie nicht schnell genug vorbeiziehen. Denn der gemeinsame Beschluss, den sie mit ihren Routern gefasst hat, erweist sich als nicht optimal. Oder anders:

Für Menschen mit intakten Nerven wäre diese Taktik vielleicht eine Option. Die Skipperin des Trimarans "B&Q" dagegen besitzt diese Nervenstärke zurzeit nicht. Wütend und fluchend beendet sie ein Telefongespräch mit ihrer Basis - indem sie einfach auflegt.

Mittlerweile hat sich die Engländerin anscheinend wieder beruhigt. Jedoch meldet sie: "Ich kann nicht fassen, was wir gerade durchgemacht haben. Seit dem Anruf vor zwei Stunden habe ich siebenmal gehalst. Und der Wind kommt von überall her." Zwar ist ihr durch die Passage bei den Azoren Zeit verloren gegangen. Jedoch segelt sie noch vor der ihres virtuellen Gegners Francis Joyon.

Um den relativen Vorsprung vor "Idec" geht es jedoch immer weniger. Sie und ihr Team von Offshore Challenges blicken nur noch auf die absolute Zeit, die die ständig rückwärts tickende Uhr anzeigt. Ob sie es schafft, die Ziellinie vor dem Ablaufen der Uhr zu erreichen, weiß nach wie vor niemand.


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Themen: 2004EinhandEllen MacArthurRekordversuch

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