Regatta-News
Ellen MacArthur's "B&Q" im Hafen gerammt

Segel-Ikone bleibt nach Schadensmeldung absolut entspannt

  • Mathias Müller
 • Publiziert am 10.05.2005

S.Cotterill Kos Picture Source Nicht Monsterwellen, sondern eine ordinäre Barkasse werden "B&Q" zum Verhängnis

Nach mehr als 48.000 Seemeilen in schwierigsten Gewässern und einem phantastischen Einhand-Nonstop-Rekord um die Welt (71 Tage, 14 Stunden), ist der 75-Fuß-Trimaran von Ellen MacArthur nun ausgerechnet an seinem Liegeplatz in Cowes zu Schaden gekommen.

Eine Motor-Barkasse hat das Rekordschiff der britischen Segel-Heldin am Sonntagmorgen gerammt. Getroffen wurde der zentrale Rumpf des Trimarans, dessen Crashbox (Rumpfsegment, das speziell für Kollisionen mit schwimmenden Gegenständen im Meer konzipiert ist) dabei brach. Zum Zeitpunkt des Unfalls war "B&Q"-Bootsmann Loik Gallon an Bord. Er kam mit dem Schrecken davon.

Ellen MacArthur nahm die Nachricht gelassen auf. "Auf dem Fluss hier ist viel los, da kann so etwas leicht passieren", meinte sie lakonisch. Wichtig sei einzig, dass kein Mensch verletzt wurde.

Der technische Direktor in Ellen MacArthur's Team, Neil Graham, erklärte, nachdem er den Schaden inspiziert hatte, dass es auf jeden Fall nötig sei, "B&Q" für die Reparatur aus dem Wasser zu hieven. "Wir müssen die ganze Nase sozusagen neu formen und dann auf rund drei bis vier Meter Länge neu lackieren", sagte Graham. Das Team rechnet damit, dass es rund zwei Wochen dauern wird, bis der Rekord-Tri wieder einsatzbereit ist für weitere Versuche, neue Rekorde der Segelwelt zu brechen.


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Themen: B&QEllen MacArthurgerammtSchadenTrimaran

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