Regatta-News
Ellen MacArthur: Bruch am Großsegelkopf

Nach Ärger mit der Halsleine der Solentfock jetzt ernstes Problem mit Großsegel

  • Matthias Beilken
 • Publiziert am 20.01.2005

Dieser Schaden hat das Potenzial, den Rekord kosten zu können! Die Mastrutscher, mit denen der Kopf des Großsegels an der Achterkante der Spiere gehalten werden, sind von ihrer Schiene gerissen. Die Folge:

Nicht nur die Rutscher selbst müssen repariert werden. Auch die Schiene am Mast, und zwar an drei verschiedenen Stellen. Da eine dieser Stellen der Masttop ist, muss Ellen wohl oder übel mit Schleifpapier und Feile bewaffnet, aufentern.

Vorhergesagter starker-wenn auch abnehmender-Seegang und leichte Winde machen ihr Vorhaben nicht gerade zu einem Zuckerschlecken. Zwar begünstigen leichte Winde die Kletterpartie. Jedoch dümpelt ein großer Tri ohne Großsegel verdächtig langsam. Und da die Reperatur im Fall „B&Q“ Stunden dauern könnte, wird diese „downtime“ sehr verlustreich sein. Es ist das erste Mal seit der Ausreise, dass der zeitliche Vorsprung Ellen MacArthurs vor dem virtuell in der Nähe segelnden Franzosen Francis Joyon ernsthaft in Gefahr gerät.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: B&QEinhandEllen MacArthurRekordversuch

Anzeige