Regatta-News
Ellen im Glück

Wind mitten im Hochdruckgebiet - und das auch noch aus der richtigen Richtung / Rekord wieder in Reichweite

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 04.02.2005

Offshore Challenges Schwer erreichbar. Die Website von Team Ellen ist stark überlastet, phasenweise war kein Durchkommen möglich

Gerade, als es so aussah, sie würde im Hoch nördlich der Azoren einparken, erwischte Ellen MacArthur auf ihrem spektakulären Nonstop-Rekordversuch um die Welt einen Windhauch, den kein Vorhersagemodell prophezeiht hatte.

Mit 6 bis 8 Knoten kommt die 28-jährige Britin seit den Morgenstunden voran – und das dank nord- bis nordwestlicher Brise auch noch auf direktem Kurs. Offenbar hat sich das Hoch genau zur rechten Zeit in Bewegung gesetzt, denn nach den bisherigen Wetterinformationen hätte der 75-Fuß-Tri B&Q erst morgen wieder Wind haben sollen.

Damit wird der Rekord, der in den vergangenen 48 Stunden phasenweise fast unerreichbar schien, wieder machbar. Ellen MacArthur braucht für die ca. 900 Meilen ins Ziel nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwas über 7 Knoten. Bisher lag ihr Speed über mehr als 26.000 Meilen bei rund 14 Knoten im Schnitt. Nach Meinung vieler Experten dürfte nun – Bruch einmal ausgenommen – der Erfolg so gut wie sicher sein.

Aufgrund der regen Anteilnahme ihrer Fans ist seit heute vormittag der Webserver von Offshore Challenges, dem Rennstall von MacArthur und Hochsee-Profi Mark Turner, massiv überlastet.

YACHT online wird daher während des Wochenendes mehrfach kurze Updates zum weiteren Verlauf bringen, um den Engpass zu überbrücken, der mit jedem tag nur noch größer zu werden droht.


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Themen: B&QEllenMacArthurNonstopRekord

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