Regatta-News
"Doha 2006" führt weiter bei Oryx Quest

"Geronimo" ist nach Reparatur wieder im Rennen

  • Mathias Müller
 • Publiziert am 25.02.2005

"Geronimo"

Nach rund 7.700 gesegelten Seemeilen führt der 110-Fuß-Kat "Doha 2006" (vormals "Maiden II", vormals "Club Med") die Flotte des 1-Millionen-Dollar-Rennens Oryx Quest an. Olivier de Kersauson ist mit seinem 110-Fuß-Tri wieder im Rennen.

Mit einem Vorsprung von nun noch 500 Meilen auf den Zweitplatzierten, den 125-Fuß-Kat "Cheyenne" (hält derzeit noch den Um-die-Welt-Rekord mit 58 Tagen, 9 Stunden), befindet sich der britische Skipper Brian Thompson mit seiner Crew auf "Doha 2006" mittlerweile südlich von Neuseeland. Der bereits 20 Jahre alte 92-Fuß-Kat "Daedalus" (vormals "Enza") segelt weitere 500 Seemeilen hinter dem Führenden.

2.500 Seemeilen zurück liegt der als Favorit ins Rennen gegangene Franzose Olivier de Kersauson. Nach 54 Stunden im Fremantle Sailing Club ist der "Der Admiral" mit seiner Crew nun jedoch wieder im Rennen. "Wir haben zwar einen riesen Rückstand, aber im Segelsport kann viel passieren", meinte de Kersauson mit viel sagendem Lächeln bevor er australischen Grund und Boden verließ. Unter Hochdruck haben seine Crew und einige Spezialisten, die von Landseite zur Hilfe kamen, im Fremantle Sailing Club Reparaturarbeiten an dem rechten vorderen Beam des Trimarans ausgeführt. Dort war eine DIN-A3-große Fläche gesplittert und gebrochen. Entstanden war der Schaden, wie an Land verifiziert werden konnte, nachdem das Schiff vor einer Woche im Indischen Ozean mit einem harten Gegenstand, wahrscheinlich einem Baumstamm, kollidiert war.

Schaden auf "Geronimo"

Trotz Kersausons Optimismus ist die Siegprämie von einer Million Dollar nunmehr so gut wie außer Reichweite. Trotzdem ist die Crew weiterhin hoch motiviert. "Wir hätten den falschen Job gewählt, wenn wir nicht darauf brennen würden, das Rennen so gut wie möglich zu Ende zu segeln", meint de Kersauson.

Antoine Deru, Crewmitglied auf "Geronimo" ist derweil an Land geblieben. Er hatte sich auf hoher See eine Kniescheibe gebrochen. Um Langzeitprobleme zu vermeiden, zog das Team es vor, ihn in Australien in ärztliche Behandlung zu übergeben. "So wird er in wenigen Wochen wieder richtig fit sein", meint Skipper Olivier de Kersauson.


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: EventsOryx QuestRegatta

Anzeige