Regatta-News
„Dial-up“ auf der Alster

Am Wochenende findet die Deutsche Matchrace-Meisterschaft für Frauen und Männer auf der Hamburger Alster statt

  • Carsten Kemmling
 • Publiziert am 28.09.2005

„Dial-up“ wird es am Wochenende auf der Hamburger Alster heißen, wenn die Internationale Deutsche Meisterschaft im Matchrace stattfindet. Mit diesem Manöver eröffnen die Teams das Vorstart-Duell im Kampf Boot gegen Boot. Ein hochrangiges Teilnehmerfeld mit Weltmeistern und Olympiateilnehmern und internationalen Mannschaften kommt nach Hamburg. Spannende Wettkämpfe sind garantiert.

Das Interesse am Matchrace ist groß, seitdem feststeht, dass der America’s Cup in Europa und erstmals unter deutscher Beteiligung läuft. Während das United Internet Team Germany in Italien um wichtige Punkte kämpft, werden 26 Teams aus ganz Europa in die Hansestadt kommen, um den deutschen Meistertitel im Matchrace auszusegeln.

Und erstmalig wird es in diesem Jahr zwei Titel geben: Um der wachsenden Anzahl von Damenteams gerecht zu werden, segeln Teilnehmerinnen mehrerer Nationen die Beste der Matchrace-Frauen unter sich aus. Die Favoritin mit Heimvorteil ist Matchrace-Crack und Erste der deutschen Frauenrangliste Silke Hahlbrock mit ihrer Schwester Maren aus Hamburg sowie Marion Rommel aus München.

Es wird sich zeigen, ob sie sich gegen Seglerinnen wie Ulrike Firk oder Suzanne Willim, beide ebenfalls unter den Top-Five der Deutschen Matchrace-Frauen, durchsetzen kann. Als Geheimtipp gilt die ehemalige Vizeweltmeisterin und Kieler-Woche-Siegerin in der olympischen Yngling-Klasse Ulrike Schümann aus Berlin.

Bei den Herren wird Andreas Willim seinen Titel gegen eine starke Konkurrenz verteidigen müssen. Gemeldet sind Olympiateilnehmer wie Alexander Hagen vom Norddeutschen Regatta Verein, der Schweizer Christopher Rast sowie Stefan Meister aus Berlin. Der gerade frisch gebackene Meister der Jugendklasse Max-Christoph Gurgel reiht sich ebenso ins Feld der Topkandidaten ein wie Peter Lakshamanan, der diesjährigen Deutsche Meister in der Vaurien-Klasse.

„Wir freuen uns, ein so internationales Feld zum deutschen Matchrace-Titelkampf begrüßen zu dürfen“, sagt Manuel Hünsch, Hauptorganisator vom ausrichtenden Hamburger Segel-Club. „Neben den deutschen Teilnehmern haben Teams aus Dänemark, Österreich, Polen und der Schweiz gemeldet.“ Insgesamt stehen für die Herren sechs Boote vom Typ Streamline und für die Damen vier Kielboote vom Typ J 22 bereit.

Anmeldung, Einwiegen und erstes Training ist am Freitag, dem 30. September. Offizieller Start der Wettkämpfe um die Meisterschaftstitel ist am Sonnabend, dem 1. Oktober. Über drei Tage wird um die Titel gekämpft, bis zum großen Finale am Montagnachmittag (3. Oktober). Alexandra Dinges-Dierig, Hamburger Senatorin für Bildung und Sport, wird die Siegerehrung dieses hochkarätigen Segelevents im Hamburger Segel-Club vornehmen.

Zuschauer können das Geschehen auf dem Wasser gut vom Steg auf dem HSC-Gelände (An der Alster 47a, Clubhaus Gurlittinsel) beobachten.

Teilnehmer der Internationalen Deutschen Meisterschaften im Matchrace vom 1. bis 3. Oktober 2005:

Männer
Andreas Willim, Goltoft
Stefan Meister, Berlin
Carsten Kemmling, Hamburg
Jan-Eike Andresen, Hamburg
Tino Ellegast, Kempen
Przemek Taranacki, Sopot/Polen
Sven-Erik Horsch, Hamburg
Dirk Strelow, Erftstadt
Peter Lakshmanan, Dortmund
Max Gurgel, Hamburg
Philipp Kadelbach, Berlin
Christopher Rast, Biel/Schweiz
Benedikt Gach
Alexander Hagen, Hamburg
Ralf Seeland, Köln
Christian Kellner, Hechendorf

Frauen
Silke Hahlbrock, Hamburg
Ulrike Firk, Bordesholm
Camilla Ulrikkenholm, Kopenhagen/Dänemark
Undine Hopsch, Berlin
Suzanne Willim, Hamburg
Susanne Ward, Dänemark
Anke Scheuermann
Steffanie Köpcke, Hamburg
Ulrike Schümann, Berlin
Verena Wagner, Dornbirn/Österreich/

www.hsc-hamburg.de


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Themen: AlsterDeutsche Matchrace-MeisterschaftHamburg

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