Minitransat
Deutsches Trio überrascht zum Auftakt

Einen Tag nach dem Startschuss in die 20. Auflage des Minitransats liegen die drei deutschen Außenseiter besser im Rennen als gedacht

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 20.09.2015

Jacques Vapillon/Minitransat Iles de Guadeloupe 2015 Solo auf und davon: 72 Einhandskipper folgen bei der 20. Auflage des Minitransats dem Ruf des Atlantiks

Jacques Vapillon/Minitransat Iles de Guadeloupe 2015 Jan Heinze

Jacques Vapillon/Minitransat Iles de Guadeloupe 2015 Chris Lükermann

Jacques Vapillon/Minitransat Iles de Guadeloupe 2015 Dominik Lenk

Einen Tag nach dem Startschuss zur 20. Auflage des Transatlantik-Klassikers Minitransat liegen die drei deutschen Außenseiter-Boote besser im Rennen als erwartet. Nach schwachem Start konnte sich der Hamburger Unternehmer Jan Heinze (großes Interview in YACHT 19/2015) mit seiner "Lonestar" in der Serienwertung von Rang 43 auf Rang 33 vorarbeiten. Ein noch größerer Satz gelang dem Münchner Solosegler Chris Lükermann auf seiner "CA Technologies", der sich in den sehr flauen Winden der ersten 24 Stunden im Feld der 46 Serienboote von Rang 37 auf Platz 14 katapultierte. Als dritter Mann im Bunde mischt der junge Hamburger Skipper Dominik Lenk mit dem drittältesten Boot das Klassement der Prototypen auf, hatte von Samstag auf Sonntag sechs Plätze gutgemacht und segelte am Sonntagmittag an siebter Position im Feld der 26 Protos.

Jacques Vapillon/Minitransat Iles de Guadeloupe 2015 Segelt das drittälteste Boot der Prototyp-Wertung und liegt nach den ersten 24 Stunden in den Top Ten: Dominik Lenk aus Hamburg

Jacques Vapillon/Minitransat Iles de Guadeloupe 2015 Konnte gleich zum Auftakt der ersten Etappe mit einem gewaltigen Satz nach vorne im Klassement glänzen: Chris Lükermann auf seiner "CA Technologies"

Jacques Vapillon/Minitransat Iles de Guadeloupe 2015 Startete optimistisch in das Rennen seines Lebens: Amateursegler Jan Heinze aus Hamburg hat über Jahre auf diesen Einsatz hingearbeitet und sein Serienboot "Lonestar" darauf vorbereitet

Für einen der insgesamt 72 gestarteten Transatlantik-Segler platzte der Traum vom erfolgreichen Start schon vor dem Schuss: Das Boot von Nacho Postigo schlug im Schlepp eines Bootes der Organisatoren gegen einen der Insel Tristran vorgelagerten Felsen. Dabei wurde der Kiel von Postigos Boot "Vamos Vamos" schwer beschädigt. Weil der Schaden nicht von ihm selbst verursacht wurde, wird Postigo nach den notwendigen Reparaturarbeiten voraussichtlich zum Start der zweiten Etappe vor Lanzarote wieder in das Rennen einsteigen. Die internationale Jury wird darüber entscheiden müssen, in welcher Form sie dem spanischen Segelprofi eine Wiedergutmachung zuteilwerden lässt.

Jacques Vapillon/Minitransat Iles de Guadeloupe 2015 Kraftvolle Boote und wagemutige Solosegler charakterisieren den Einhand-Klassiker Minitransat von Douarnenez über Lanzarote in die Karibik

Die Serienbootwertung auf dieser ersten Etappe nach Lanzarote führte zunächst der Russe Yuri Firsov ("Magnum Sport") vor den beiden Franzosen Andy Abel ("Pepen") und Yann Claverie ("MAP Product") an. Im Proto-Klassement lag rund 24 Stunden nach dem Start der Spanier Fidel Turienzo mit seiner "Satanas" in Führung. Dahinter folgten der Italiener Michele Zambelli ("Illumia") und der Spanier Carlos Lizancos ("Allianz-Sarray"). Bis Lanzarote hatten die Spitzenreiter zu diesem Zeitpunkt noch knapp 1200 Seemeilen zu absolvieren.

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Jacques Vapillon/Minitransat Iles de Guadeloupe 2015 Nächster Stopp: Lanzarote. Die Mini-Flotte startete am Samstag vor Douarnenez in die erste von zwei Etappen


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Themen: Chris LükermannDominik LenkdouarnenezJan HeinzeLanzaroteMinitransat 2015

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