Regatta-News
Details eines Monsters

die technischen Finessen von Ellen MacArthurs Maxi-Tri

  • Andreas Fritsch
 • Publiziert am 25.01.2005

YACHT

Sieht man die Fotos von der jungen Britin auf ihrem 75-Fuß-Tri, stellt sich schon einmal die Frage, wer segelt da eigentlich mit wem ? Geradezu winzig wirkt das Persönchen auf dem Geschoss, das in den letzten Wochen durch die Weltmeere gepflügt ist.

Doch der erste Eindruck täuscht: "B&Q Castorama" ist eine Maßanfertigung, genau auf ihre körperliche Grenzen abgestimmt, mit Hightech voll gestopft und wird von einem schlagkräftigen Team an Land perfekt unterstützt.

Ein technisch faszinierendes Segelfahrzeug, designt von Nigel Irens mit nur einem Ziel: höchstmöglichen Durchschnittsspeed auch in den härtesten Wetterbedingungen gerade noch beherrschbar zu machen. Dafür ging man ungewöhnliche Wege. Es wurden so viele unterschiedliche Baumaterialien wie in kaum einem Tri zuvor verwendet. Dass Boot wurde so hochseefest gemacht, wie es sonst wohl nur 40 Fuß längere Mehrrumpfer sind. Die Landcrew überwacht Ellens Biodaten minutiös, versorgt sie mit allen Wetterinfos. Ein Projekt, in dem jedes Detail bedacht wurde und hinter dem eine wahre Technikmaschinerie steht.

Anders könnte sie wohl kaum gegen den Rekord des Franzosen Francis Joyon bestehen, der mit einem viel größeren Boot auf der Strecke eine Fabelzeit vorgelegt hat.

Wir stellen den Tri von Ellen MacArthur, seine technische Entwicklung und Finessen in einer ausführlichen Geschichte in YACHT 3/05 vor.


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Themen: Ellen MacArthurTechnikTri

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