Regatta-News
Der Wind bereitet Ellen MacArthur Sorgen

Unstete Bedingungen im Pazifik bringen die Britin an ihre Grenzen

  • Lars Bolle
 • Publiziert am 04.01.2005

Voyager 2020 MacArthurs Position im Pazifik

Mit dem erhofften moderaten Kurs bis zum Kap Hoorn mit nur einer Halse wird es wohl nichts. Winddreher von 40 bis 50 Grad und Windgeschwindigkeiten zwischen 8 und 38 Knoten bedeuten Schwerstarbeit.

MacArthur schreibt in ihrer E-Mail heute Vormittag: "Der härteste Gegner bin ich selbst, ich will 'B&Q' so schnell wie möglich bewegen — was in diesen böigen Bedingungen sehr schwierig ist. Schwierig, wenn die Windstärke und -richtung schwer vorherzusagen ist. Ich habe keine Ahnung, welches Segel das richtige sein wird, zu viel Tuch, und es könnte ein Desaster geben, zu wenig, und es ist frustrierend."

"Es sind viele Wolken am Himmel, manche zornig, manche nicht. Welche werden sich auf uns stürzen, wie aufgebrachte Teufel und uns ihren eisigen Atem entgegenschleudern?"

Mit diesen Bedingungen muss sie sich wohl noch den ganzen Tag herumschlagen, erst für morgen ist eine Besserung vorhergesagt.

Dennoch konnte sie den Vorsprung vor dem bestehenden Rekord für die schnellste Solo-Weltumsegelung gegenüber gestern um weitere drei Stunden ausbauen und liegt jetzt zwei Tage und 15 Stunden (7,3 Prozent) unter der bisherigen Bestmarke.


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Themen: MacArthur

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