Isaf-Segel-Weltcup
Der Schlusspfiff in Hyères

Trotz Grotelüschens Bravourakt gab es diesmal keine Medaille für Deutschland. Nur die Hoffnung, dass es demnächst besser wird

  • Dieter Loibner
 • Publiziert am 29.04.2011

Jean-Marie Liot FFV/DPPI Simon Grotelüschen schaffte als 4. im Laser das beste Resultat aus deutscher Sicht

Simon Grotelüschen. Schon wieder. Und doch nicht ganz. Der lange Lasersegler griff mit einem zweiten Rang im leichtwindigen Medalrace noch einmal in die Trickkiste und hätte damit fast noch das Treppchen geschafft. Aber eben nur fast. Zwei Punkte fehlten ihm am Ende auf den australischen Weltmeister Tom Slingsby (3.) und vier auf den Kroaten Tonci Stipanovic, der Silber holte. Sieger, ziemlich unangefochten, der Spanier Javier Hernandez. Am Ende blieb Grotelüschen „nur” der undankbare vierte Platz. Das Gute dran? Besser jetzt als bei den Olympischen Spielen …

Jan-Marie Liot/Guillaume Durand, FFV/DPPI Der Spanier Javier Hernandez gewann das Medalrace und die sehr stark besetzte Laserklasse

Die anderen Akteure des Sailing Team Germany, die am letzten Tag im Einsatz waren, konnten sich nicht mehr verbessern. Robert Stanjek/Frithjof Kleen wurden im Star im Medalrace wie auch im Gesamtklassement 8. Heiko Kröger schaffte im abschließenden 10. Lauf bei den 2,4 mR Rang 3 und hätte wohl mit Sicherheit auf dem Podest gestanden, hätte er sich im Laufe der Regatta statt zwei Disqualifikationen nur ein Steichresultat eingehandelt. So aber blieb er 6. insgesamt, einen Platz und drei Punkte vor dem konsistenten Lasse Klötzing aus Berlin.

Jan-Marie Liot/Guillaume Durand, FFV/DPPI Windsurfweltmeisterin Blanca Manchón buchte einen von drei spanischen Klassensiegen

Die anderen Sieger, die am Schlusstag noch gekürt wurden: RS:X-Männer: Piotr Myszka (POL); RS:X-Damen: Blanca Manchón (ESP); Laser Radial: Sara Winter (NZL); Frauen Matchrace: Lucy Macgregor (GBR). Der Medaillenspiegel für alle 13 Olympia- und Paralympic-Klassen zeigt die Überlegenheit der traditionellen Seefahrernationen Frankreich, England, Spanien und USA, die nicht weniger als 26 der 39 vergebenen Podestplätze belegten.

Jan-Marie Liot/Guillaume Durand, FFV/DPPI Damien Seguin mit der Trikolore: Der 2,4-mR-Sieger holte eine der insgesamt neun Medaillen für das Gastgeberland

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Themen: Frithjof KleenHeiko KrögerHyèresIsaf-SegelweltcupRobert StanjekSailing Team GermanySemaine Olympique FrançaiseSimon Grotelüschen

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