52 Super Series
Der "Rote Mond" leuchtet hell in Valencia

Prestigesieg für Patrizio Bertellis Team Luna Rossa: Die Italiener siegen vor Valencia. Quantum Racing aber gewinnt die Serie vor Harm Müller-Spreers "Platoon"

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert vor 3 Jahren
Valencia Sailing Week 2018 Valencia Sailing Week 2018 Valencia Sailing Week 2018

Nico Martinez/52 Super Series/Valencia Sailing Week Valencia Sailing Week 2018

In der 52 Super Series sind die Würfel gefallen: Das amerikanische Team Quantum Racing hat die Saisonwertung gewonnen. Den Sieg bei der letzten Regatta des Segeljahres vor Valencia allerdings sicherte sich Patrizio Bertellis italienisches Team Luna Rossa (dt.: Roter Mond) – ein weiterer Prestigeerfolg für den Prada-Patriarchen auf Kurs America's Cup. Luna Rossas Taktiker Vasco Vascotto sagte: "Wir sind überglücklich über diesen Regattasieg hier. Wir sind stolz, in diesem Jahr zwei von fünf Regatten gewonnen zu haben. Großartig ist, dass das hier die beste Serie der Welt ist."

Nico Martinez/52 Super Series/Valencia Sailing Week Für die schönen Impressionen sorgte vor Valencia der spanische Fotokünstler Nico Martinez

Auch für Harm Müller-Spreers "Platoon"-Crew endete die Saison nach ein paar Tiefschlägen mehr als versöhnlich. Mit Rang drei in Valencia erkämpfte die Mannschaft unter deutscher Flagge Platz zwei in der Gesamtwertung. Und zwar punktgleich vor der drittplatzierten italienischen "Azzurra". Ausschlaggebend für den besseren Abschluss von "Platoon" war die bessere Platzierung bei der finalen Regatta der Saison, die "Platoon" als drittes, "Azzurra" als viertes Boot beendete.

Nico Martinez/52 Super Series/Valencia Sailing Week Der Hamburger "Platoon"-Eigner und Steuermann führte sein Team vor Valencia auf Rang drei. Das reichte im Profikonzert zur Saison-Vizemeisterschaft und zum persönlichen Gesamtsieg in der "Owner/Driver"-Wertung

Den Vize-Titel in der Saisonwertung gewann die "Platoon"-Mannschaft zum zweiten Mal in Folge. Harm Müller-Spreer sicherte sich mit dem gelungenen Abschluss den Sieg in der "Owner/Driver"-Wertung nicht nur in Valencia, sondern auch für die gesamte Saison. Der Hamburger Eigner und Steuermann sagte: "Ich denke, dass diese Saison noch härter war als die im letzten Jahr. Und es ist eine vergleichbare Situation wie die im letzten Jahr, in der wir zwischen Quantum Racing und Azzurra gequetscht sind. Ich bin so glücklich mit diesem Ergebnis und damit, unter diesen Top-Seglern zu rangieren. Ich bin ja immer noch ein ganz normaler Segler."

Der vierte Tag der Serie sollte sich als der entscheidende herausstellen, weil der Finaltag einer hartnäckigen Flaute zum Opfer fiel. Die Live-Übertragung der Rennen in der Wiederholung

Nico Martinez/52 Super Series/Valencia Sailing Week Schwarz-weiße Fotokunst aus Valencia

Gleichzeitig gelang Tina und Hasso Plattner mit ihrer "Phoenix" eine vielversprechende Premierensaison. Das Vater-Tochter-Gespann steuerte die "Phoenix" bei der anspruchsvollsten internationalen Einrumpfserie im Wechsel nach fünf Regatten auf Platz sieben unter zehn Booten, konnte schon im Einstiegsjahr mehrere glanzvolle Akzente wie mit Platz zwei vor Zadar setzen. In Valencia schloss das unter südafrikanischer Flagge segelnde Boot der deutschen Eigner die Regatta mit Rang neun ab.

Hier geht es zu den Ergebnissen.

Nico Martinez/52 Super Series/Valencia Sailing Week Für Tina und Hasso Plattner war es eine gelungene erste Saison in der 52 Super Series. Ihre Lernkurve verlief auf "Phoenix" steil. Starke Ergebnisse wie Rang zwei vor Zadar machten Vater und Tochter Lust auf mehr

Nico Martinez/52 Super Series/Valencia Sailing Week Andrés Sorianos Team Alegre im Spiel mit Wind und Wellen


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Themen: 52 Super SeriesHarm Müller-SpreerHasso PlattnerLuna RossaPhoenixPlatoonQuantum RacingValencia

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