Match Race Germany
Dem Tüchtigen lächelt das Glück

Francesco Bruni hatte im Halbfinale schwer zu kämpfen. Doch dann schlief der Wind ein, und das Regelwerk kam dem Italiener zu Hilfe

  • Dieter Loibner
 • Publiziert am 30.05.2011

Felix Kästle/MRG Bruni vor Gilly, lautete die Reihenfolge in beiden Finalläufen beim Match Race Germany

Der Italiener Franesco Bruni und seine Kollegen von Mascalzone Latino waren während der gesamten Woche in Langenargen das beste Team. Sie gewannen die Vorrunde und besiegten im Finale den australischen Routinier Peter Gilmour mit 2:0 und feierten damit ihren ersten Sieg auf der World Match Racing Tour. Bevor es aber überhaupt dazu kommen konnte, hatten Bruni und Kollegen im Semifinale bange Momente zu überstehen.

Felix Kästle/MRG Der alte Haudegen Gilmour (l.), der das MRG schon dreimal gewinnen konnte, gratuliert dem Sieger

Während Gilmour, der das Match Race Germany schon dreimal gewinnen konnte, im Halbfinale gegen den Russen Evgenyi Neugodnikov mit 3:0 locker weiterkam, wurde die andere Paarung zum Knüller. Der Italiener, der gesetzt war, wählte den jungen Neuseeländer Phil Robertson als Gegner. Doch nach vier Wettfahrten stand es völlig überraschend 2:2. Aus Wind- und Zeitmangel wurde das Match allerdings abgebrochen und Bruni aufgrund seines besseren Vorrundenresultats gemäß den Regeln zum Sieger erklärt.

Felix Kästle/MRG Wenig Wind am Bodensee, aber große Freude bei Francesco Bruni (r.) und seinem Team von Mascalzone Latino

Robertson nahm’s wie ein Mann, weinte nicht und gewann das kleine Finale gegen Neugodnikov. Für so viel Klasse wurde er dann auch völlig zu Recht mit dem Fairnesspreis ausgezeichnet. Nächster Stopp auf der World Match Racing Tour ist der Korea Match Cup in Gyeonggi am 7. Juni.

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Themen: Evgeniy NeugodnikovFrancesco BruniLangenargenMatch Race GermanyPeter GilmourPhil RobertsonWorld Match Racing Tour

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