Vendée Globe
Das neue Geschoss für den Boss

Alex Thomson ist wieder da: Mit neuem Boot will der Brite seine Vendée-Globe-Ambitionen krönen und die Soloregatta um die Welt gewinnen

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 07.10.2015

Mark Lloyd Kohleschwarzes Geschoss: Alex Thomson startet mit seiner neuen "Hugo Boss" durch

"Wenn ich die Vendée Globe 2016/2017 gewinnen kann, dann ist dies das Boot, mit dem es möglich sein wird!" Der britische Segelprofi und Weltumsegler Alex Thomson ließ bei der Taufe seiner neuen "Hugo Boss" keinen Zweifel daran, was dieses Geschoss aus der Designschmiede VPLP/Verdier für ihn tun soll. Nach Platz drei in der Vendée Globe 2012/2013, die Thomson mit neuem englischem Rekord für die schnellste Solo-Weltumrundung beendet hatte, kennt der Brite jetzt nur noch ein Ziel. Wenn im kommenden Jahr der Startschuss zur nächsten Auflage der härtesten Einhandprüfung für Mensch und Material fällt, dann will Thomson ihr König werden.

Mark Lloyd Soll Spitzengeschwindigkeiten von 35 Knoten erreichen: die neue "Hugo Boss"

Die "Waffe" dafür hat er jetzt nach zweijähriger Bauphase von seinem langjährigen gleichnamigen Sponsor bekommen. Ihre auffallende äußerliche Ästhetik und den kohleschwarzen Look verdankt die neue "Hugo Boss" dem international bekannten Industriedesigner Konstantin Grcic, dessen Werke unter Anderem im Museum of Modern Art in New York und im Pariser Centre Pompidou ausgestellt sind.

Der futuristische Open 60 ist mit einem Gewicht von rund 7,5 Tonnen fünf Prozent leichter als sein Vorgänger, er wurde bei Green Marine in Southampton hergestellt; 30 Bootsbauer und Techniker haben sich in Vollzeit der Kreation des Biests gewidmet. Partner des ambitionierten Projekts sind nicht nur erneut Hugo Boss und Alex Thomson Racing. Auch Mercedes-Benz ist wieder mit von der Partie. Das Boot soll Spitzengeschwindigkeiten von etwa 35 Knoten erreichen.

Mark Lloyd/DPPI Auf zu neuen Ufern: der Vendée-Globe-Sieg ist das Ziel von Alex Thomson

Als erstes Rennen wird Thomson mit seiner "Hugo Boss" noch in diesem Herbst den Klassiker Transat Jacques Vabre (TJV) bestreiten. Der Startschuss zum Transatlantik-Rennen von Frankreich nach Brasilien fällt am 25. Oktober. Thomson sagte: "Ich kann es kaum erwarten, da wieder rauszugehen und zu racen. Nachdem ich im letzten Vendée Globe Dritter war, habe ich für die nächste Auflage 2016/2017 den obersten Podestplatz ins Visier genommen."

Hugo Boss Mit Bildern wie diesem "Mast Walk" wurde Alex Thomson international bekannt


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Themen: Alex ThomsonHugo BossKonstantin GrcicMercedes-BenzTransat Jacques VabreVendée GlobeVPLP/Verdier

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