Rekordversuch
"Comanche" versucht den Transatrekord

Während Skipper Ken Read als TV-Kommentator in England Dienst tut, startet seine Crew in Kürze von New York aus – schaffen sie die Bestzeit?

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 22.07.2016

Andrea Francolini Photography Power-Reaching – Bedingungen wie hier bei ihrer ersten Regatta, dem Rolex Sidney Hobart Race 2014, erwarten die Crew für die Atlantik-Passage  

Just heute, so glaubt Navigator Stan Honey, tut sich ein geniales Wetterfenster auf: Es verspricht zunächst flache See und eine stabile Westwindlage. Hält die Technik und der Druck, sollte der bisherige Rekord von Ambrose Lighthouse nach Lizard Point an der britischen Südküste fallen. Er steht bei knapp 6 Tagen, 18 Stunden – und ist schon 13 Jahre alt. Aufgestellt hatte ihn die seinerzeit spektakuläre Ketsch "Mari-Cha IV".

Allerdings wird Stammskipper Ken Read, der das Boot mit konzipiert hatte und derzeit mit "Comanche" den 24-Stunden-Weltrekord für Einrumpfyachten hält, nicht am Rad stehen. Er kommentiert die Vorregatten zum Louis Vuitton Cup , die an diesem Wochenende in Portsmouth stattfinden – eine Verpflichtung, die er nicht einfach absagen konnte. So startet seine Crew heute Nachmittag US-Ostküstenzeit ohne ihn.

An Stelle des North-Sails-CEO wird das Boot gleich von mehreren extrem erfahrenen Wachführern dirigiert. Neben Stan Honey sind dies die Hochsee-Profis Casey Smith, Tony Mutter und Richard Clarke.

Wer die Rekordfahrt verfolgen will, findet Informationan auf der Facebook-Seite von Team Comanche oder auf dessen  Twitter-Account . Auch YACHT online berichtet über den Versuch.


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Themen: Ambrose LighthouseComancheKen ReadLizard PointTransatlantikrekord

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