75. Rolex Sydney Hobart Race
"Comanche"-Crew führt bei der 75. Jubiläumsauflage

Nach schwachem Start hat die Super-Maxi-Crew von Jim Cooney und Samantha Grant mit Top-Navigator Stan Honey vorerst das Kommando übernommen

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 26.12.2019
Der Start zum 75. Rolex Sydney Hobart Race Der Start zum 75. Rolex Sydney Hobart Race Der Start zum 75. Rolex Sydney Hobart Race

ROLEX / Carlo Borlenghi Der Start zum 75. Rolex Sydney Hobart Race

Mit 157 Yachten ist die Flotte der 75. Jubiläums-Edition des Langstreckenklassikers Rolex Sydney Hobart Race am Donnerstag in das 628 Seemeilen lange Rennen von Sydney nach Hobart auf Tasmanien gestartet. Die Führung hatte sich rund acht Stunden nach dem Start zunächst Jim Cooneys und Samantha Grants Crew auf "Comanche" erobert; an Bord des 100-Fußers ist kein Geringerer als der amerikanische Top-Navigator Stan Honey für den schnellsten Kurs verantwortlich. Insgesamt kämpfen fünf sogenannte Super-Maxis um die begehrten "Line Honors" für die schnellste Yacht im Ziel, darunter auch die "Wild Oats XI" der australischen Oatley-Familie, die das Rennen nach gesegelter Zeit bereits neunmal gewinnen konnte und die zehnten "Line Honors" anstrebt. Auf dem Reichel/Pugh-Design mit der Segelnummer 10001 und Skipper Mark Richards gibt der spanische Top-Navigator Juan Vila den Kurs vor.

ROLEX / Carlo Borlenghi Das 75. Rolex Sydney Hobart Race begann mit packenden Rennszenen. Hier ist rechts im Bild die neunmalige "Line Honors"-Gewinnerin "Wild Oats XI" zu sehen

So rasant sind die Teilnehmer in die Jubiläumsauflage geprescht: Die Wiederholung der Live-Übertragung

Für die Verfolger-Gruppe geht es vor allem um den Tattersall Cup – die umkämpfte IRC-Trophäe für den Gesamtsieg nach berechneter Zeit. Die fünftgrößte Flotte in der Geschichte des australischen Rennens und die größte seit 25 Jahren startete traditionell am "Boxing Day" in die Härteprüfung. Das 75. Rolex Sydney Hobart Race begann in frischen Winden um zunächst zehn bis 15, später bis zu 20 Knoten. Ein Boot unter deutscher Flagge ist diesmal nach der gelungenen Teilnahme von Freddy Böhnerts "Lunatix" im Vorjahr nicht am Start. Das IRC-Klassement führte nach acht Stunden die französische knapp 16 Meter lange "Daguet" von Frederic Puzin an, zu dessen Crew eine Reihe bekannter französischer Offshore-Segler und auch der Brite Sam Goodchild zählen. Mit "Faster Forward" und "Hollywood Boulevard" mussten bereits zwei Mannschaften aufgeben.

ROLEX / Carlo Borlenghi Mit der Tide und in frischen Winden gingen die insgesamt 157 Yachten auf den Kurs von Sydney nach Hobart

Wiedereingeführt wurde in diesem Jahr zusätzlich der 1967 erstmals ausgetragene Southern Cross Cup, um den Drei-Boot-Teams aus Australien und aller Welt im Rahmen des Weihnachtsklassikers kämpfen. Die Premiere hatte damals ein neuseeländisches Team gewonnen. 2019 ringen immerhin 22 Trios um die Trophäe. Die schnellsten Yachten werden bereits am Morgen des 28. Dezember australischer Zeit (27. Dezember abends deutscher Zeit) im Zielhafen Hobart erwartet.

ROLEX / Carlo Borlenghi Der Start zum 75. Rolex Sydney Hobart Race forderte die Crews in guten Winden und bot Tausenden Zuschauern auf dem Wasser ein segelsportliches Spektakel

Hier  geht es zum Tracker für das 75. Rolex Sydney Hobart Race.

ROLEX / Carlo Borlenghi Die australische "InfoTrack" von Eigner Christian Beck" lag im Kampf um die "Line Honors" zunächst auf Platz fünf. Zu den prominenten Seglern an Bord zählen unter anderem Meilen-Millionär Guillermo Altadill und Volvo-Ocean-Race-Veteran Tony Mutter


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Themen: ComancheHobartLunatixRolex Sydney Hobart RaceSydneyWild Oats XI

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