Clipper Race
Clipper-Skipper Gotlibowitsch im Glück

Der deutsch-ukrainische Clipper-Skipper Igor Gotlibowitsch lässt mit der "Qingdao"-Crew seinen Worten Taten folgen und liegt auf Platz zwei

  • Tatjana Pokorny
 • Publiziert am 23.09.2015

Clipper Round the World Race "Qingdao" auf Etappe eins im Clipper Round the World Race 2015/2016

Je länger die erste von acht Etappen im Clipper Round the World Race 2015/2016 für Amateursegler dauert, je besser kommen der deutsch-ukrainische Skipper Igor Gotlibowitsch und seine Crew auf "Qingdao" in Fahrt. Lange Zeit hatte das rot-gelbe Boot im vorderen Mittelfeld gelegen, dann aber einen Konkurrenten nach dem anderen überrundet. Inzwischen liegt das Team auf dem ersten Abschnitt des Klassikers von London nach Rio de Janeiro an zweiter Position und will diesen Platz unbedingt halten.

Clipper Round the World Race "Qingdao"-Skipper Igor Gotlibowitsch und die Botschafter seiner Partner

Spitzenreiterin "Lmax Exchange" hatte am Mittwochnachmittag noch rund 480 Seemeilen bis in die künftige Olympiastadt zu absolvieren. Mit etwa 250 Seemeilen Vorsprung dürfte das Team um den französischen Skipper Olivier Cardin auf dem verbleibenden Schlusssprint kaum mehr einzuholen sein.

Clipper Round the World Race So wird an Bord der Spitzenreiterin "Lmax Exchange" gearbeitet

Der Druck für Gotlibowitsch kommt von hinten. Mit 100 Seemeilen Rückstand auf "Qingdao" strebt auch die Crew der "Derry-Londonderry-Doire" nach einem Podiumsplatz. Ebenso die viertplatzierte Mannschaft auf "Great Britain", die nur wenige Seemeilen von Platz drei trennen.

Den während der Etappe ausgetragenen Wettbewerb "Ocean Sprint" führen Gotlibowitsch und seine "Qingdao"-Crew mit 30 Stunden und elf Minuten an. Auf Platz zwei liegt "Great Britain" mit 31 Stunden und fünf Minuten vor "Derry-Londonderry-Doire" mit 31 Stunden und 18 Minuten. Bei diesem Wettrennen geht es für die Teams darum, den Abschnitt zwischen fünf und zehn Grad Süd am schnellsten zu absolvieren. Noch haben nicht alle Teilnehmer diese Herausforderung absolviert, doch die "Qingdao"-Zeit ragt bereits heraus.

Das Clipper Race ist in seiner Art einzigartig. Nur die Skipper sind bezahlte erfahrene Kräfte. Alle anderen Mitsegler – vom Neueinsteiger bis zum erfahrenen Hochseesegler – zahlen für ihre Einsätze. Gebucht werden können nach dem vorgeschriebenen intensiven Training eine oder mehrere Etappen, aber auch das ganze Rennen.

Aktueller Hinweis: Ein Interview mit Igor Gotlibowitsch lesen Sie in YACHT 21, die ab 30. September am Kiosk zu haben ist!

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Themen: Clipper round the World RaceIgor GotlibowitschQingdaoRobin Knox-JohnstonSir Ben Ainslie

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