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Chaostage auf dem Nordatlantik

Erst zwingt ein Sturmtief zum Ausweichen und zur Aufgabe, dann droht Flaute – "Outsider" wird First Ship Home der Boote aus dem 1. Start

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 01.07.2007

Wie hart die Bedingungen wirklich waren, die sich bereits Donnerstag angedeutet hatten, zeigen zwei, möglicherweise sogar vier Ausfälle: "Parsifal" und "Taonga" müssen nach Schäden am Groß das Rennen aufgeben, auch "Maiden" und "Tutima" halten Kurs Süd - nach Irland.

Während der America´s Cup mangels Wind wohl eine Zwangspause einlegt und damit die mögliche Entscheidung auf Dienstag vertagt scheint, gibt es beim HSH Nordbank blue race jede Menge Action. Die Härte des Rennens zeigt sich gerade jetzt, am Ende der zweiten Woche und nach dem nun schon zweiten schweren Sturmtief. Viele Boote sind gehandicapt - Schäden an Segeln, Rigg, Ruder, Elektronik mehren sich.

Selbst "Outsider" hatte in der Nacht ihr Groß zum Flicken unten, steht aber jetzt kurz vor Cuxhaven. Ihr wird die erste Zieldurchfahrt der ursprünglich 21 Yachten des 1. Starts nicht mehr zu nehmen sein.

Ihre härtesten Konkurrenten — zumindest nach IRC-Rennwert — sind weit abgeschlagen. Sowohl "Chieftain" (knapp 400 Meilen zurück) als auch "Grey Goose" (600 Meilen Rückstand) liegen nach taktischen Fehlern und leichten Materialschäden mehr als zwei Tagesetappen hinter dem Spitzenreiter.

Ausführliches Update folgt Sonntag abend gg. 18 Uhr.


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Themen: Atlantik-RegattaHSH Nordbank Blue RaceOutsiderSturm

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