Audi Medcup
Audi All4One: from Zero to Hero

Einst der Prügelknabe beim Medcup, holt sich „Audi All4One" in Sardinien die Führung. Für Jochen Schümann ist’s ein schönes Gefühl

  • Dieter Loibner
 • Publiziert am 22.07.2011

Nico Martinez/AudiMedCup Fährt gut: Die rote „Audi All4One" führt das Feld in Sardinien nach dem zweiten Tag an

Vom Niemand zum Helden: Die rote Laterne fürs rote Boot gehört der Vergangenheit an. Beim dritten Event des Audi Medcups schaffte das immer besser in Fahrt kommende deutsch-französische „Audi Sailing Team powered by All4One” den Platz an der Sonne in der Zwischenwertung, vor „Container”, die plötzlich verwundbar wirkt, und „Quantum Racing” aus den USA, die die Patzer vom ersten Tag vergessen machte.

Ian Roman/Audi MedCup Durchwachsen: Auf „Container" lief es nach dem starken Auftakt nicht mehr ganz so rund

„Das ist ein schönes, neues Gefühl, endlich mal vorn zu sein“, bekannte Schümann „wir segeln noch etwas besser und konstanter als zuletzt in Marseille und profitieren so von den Fehlern der anderen.“  Dass es dazu kommen konnte, ist auf die gute Disposition an der Kreuz zurückzuführen, die es Schümann und Kollegen gestattete, ständig den Kontakt zur Spitze zu halten. Das erfrischende Resultat: Zwei dritte Plätze und die Führung im Gesamtklassement.

Ian Roman/Audi MedCup Alle folgen Grün: „Quantum Racing" holt sich den vierten Lauf und wahrt damit Chancen auf ein gutes Gesamtergebnis

Des einen Freud ist des andern Leid. Bei deutlich weniger Mistral als zum Auftakt konnte sich die deutsche „Container” nach holprigem Start im kleinen, aber ausgeglichenen Feld in der dritten Wettfahrt vom letzten Platz nicht verbessern. Im zweiten Lauf startete die Mannschaft von Skipper Markus Wieser zwar besser, wurde aber im Lauf einer spannenden Wettfahrt auf Platz 4 zurückgereicht.

Ian Roman/Audi MedCup Gasgeber: Jochen Schümann eroberte mit „Audi All4One" zwei dritte Plätze und die Zwischenführung

Wiedergutmachung der schwachen Leistung vom ersten Tag stand den Seglern um Steuermann Ed Baird auf „Quantum Racing” im Sinn, und dies gelang mit den Tagesrängen 2 und 1 auch bestens. Damit sprang das grüne Boot in der Gesamtwertung vom siebenten auf den dritten Platz,  mit Chancen auf den Sieg. Früher aufs Wasser, mehr Konzentration und Zielstrebigkeit, so Stratege Adrian Stead, bewirkten dem Umschwung.

Zweiter Tag Zusammenfassunjg

Für heute sind wieder zwei Wettfahrten bei weiter abnehmendem Wind geplant. Samstag folgt die Langstrecke und am Sonntag dann die Entscheidung mit zwei abschließenden Inshore-Wettfahrten.

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