Regatta-News
Ankunft in den frühen Morgenstunden

Ellen MacArthur wird voraussichtlich zwischen 0 und 4 Uhr früh die Ziellinie bei der Ile d´Ouessant queren - der Wind nimmt weiter ab

  • Jochen Rieker
 • Publiziert am 07.02.2005

Offshore Challenges Bloß keine Wende und keine Manöver mehr. Ellen MacArthur auf den letzten 130 Meilen

Während in der englischen Hafenstadt Falmouth bereits 300 Journalisten aus aller Welt gespannt die Ankunft erwarten, müht sich die 28-jährige Britin in schwachem Südost nach Norden. Und die Fahrt wird sich hinziehen. Seit kurzem ist klar, dass sie erst Dienstag den Solo-Nonstop-Rekord sicher hat.

Wie Meeno Schrader soeben gegenüber YACHT online mitteilte, zeigen die Routingprogramme eine Ankunftsszeit an der virtuellen Ziellinie im Norwesten Frankreichs zwischen 0 und 4 Uhr früh an.

Ausschlaggebend für die Verspätung ist der Wind in der Biskaya, der sich mit der Drehung von Nord auf Südost stärker als gedacht abgeschwächt hat. Für die Nacht soll er weiter auf Süd drehen und dann nur noch 10 Knoten erreichen.

Wäre nicht der Schiffsverkehr auf der vielbefahrenen Route, könnte MacArthur die Zeit für ein ausgedehntes Nickerchen nutzen, um fit zu sein für den Trubel, der unweigerlich folgt. Doch ständig ertönt der Annäherungsalarm ihres Radargeräts.

"Es wid eine lange, lange Nacht", weiß die völlig verausgabte Engländerin.

Derzeit hat sie noch rund 130 Seemeilen vor sich und kommt mit 12 Knoten voran.


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Themen: B&QEllenMacArthurNonstop

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