Regatta-News
Angst vor Bruch

Ellen MacArthur: Fast fünf Tage Vorsprung, aber "Chance auf erfolgreiches Ende dieses Tripps liegt jetzt bei 60 Prozent"

  • Matthias Beilken
 • Publiziert am 12.01.2005

Skipperin bilanziert kurz vorm Verlassen des Southern Ocean bei Kap Hoorn auf ihrem Hightech-Trimaran das bisher Erreichte.

Noch werden Eisberge in der Nähe des Standorts von "B&Q" gemeldet. Noch segelt der Tri in den "Screaming Fifties", kurz vor Kap Hoorn im Southern Ocean. Und noch erfährt die Skipperin alle Härten, die das Seegebiet Seglern auftischen kann, die die berühmte Landmarke passieren. Dabei hat sie bereits zwei Drittel der Strecke gesegelt. In Rekordzeit.Eine extrem müde Skipperin und ein, wie sie es einschätzt, "extrem müdes Boot" sind im Begriff, Kap Hoorn zu runden. Wegen solcher Müdigkeit fürchtet MacArthur das unerwartetes Versagen irgendeines Teils an Bord. Das ist eine der beiden großen Gefahren, die der Ozean, der "Heimweg für Weltumsegler" bietet. Die andere ist: Flaute. Im Gegensatz zum Southern Ocean, in dem es in erster Linie um Überleben geht, hält der Atlantik mit seinen vielen Wetter- und Klimazonen reichlich strategische Fallen für Segelboote bereit. MacArthur weiß das: "Zwar runde ich das Hoorn mit knapp fünf Tagen Vorsprung. Jedoch könnte der im Atlantik schnell wieder zusammenschmelzen."


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Themen: MacArthur

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