Regatta-News
Am Tor zum Southern Ocean

Solosegler van den Heede und Joyon verlassen den Atlantik. Der eine biegt rechts, der andere links ab

  • Pascal Schürmann
 • Publiziert am 10.12.2003

B. Stichelbaut RivaCom "Adrien"

Am Tor zum Southern Ocean

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Am Tor zum Southern Ocean

Beide sind einhand unterwegs, beide wollen nonstop in neuer Bestzeit die Welt umrunden. Der eine mit, der andere gegen den Wind. Jetzt haben Jean Luc van den Heede und Francis Joyon Kap Hoorn beziehungsweise das Kap der Guten Hoffnung erreicht.

Van den Heede wird nicht die besten Erinnerungen an die berüchtigte Landmarke Südamerikas haben. Bei seinem vorletzten Rekordversuch - dies ist bereits sein vierter Anlauf - hatte er am Eingang zum Südpazifik umdrehen müssen, da der Kiel seines Bootes abzufallen drohte.

In diesem Jahr aber scheint alles bestens zu funktionieren. Mit seinem knapp 26 Meter langen Mono "Adrien" hat er schon einen Vorsprung von über fünf Tagen auf Philippe Monnet herausgesegelt. Monnet ist mit 151 Tagen der derzeitige Rekordhalter für die Weltumrundung von Ost nach West. Im Internet lässt sich van den Heedes Vorhaben unter www.vdh.fr mitverfolgen.

Ebenfalls über Plan liegt Francis Joyon. Die Südspitze Afrikas befindet sich mittlerweile nördlich von ihm, jetzt kann er Kurs Ost einschlagen und sich mit seinem Mega-Trimaran "Idec" vom Wind um die Antarktis herumschieben lassen.

Gegenüber dem bisherigen Rekordhalter Michel Desjoyeaux beträgt sein Vorsprung bereits sechs Tage. Über den Verlauf des Rekordversuchs von Joyon gibt es im Internet fortlaufend Informationen unter www.trimaran-idec.com/trimaran-idec/public/page.php .


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Themen: Francis JoyonJean Luc van den HeedeRekordjäger

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