Westen für Jedermann

Rettungswesten mit 150-N-Auftrieb

Felix Keßler am 29.06.2017

Hier kommen die Rettungswesten ins Spiel, die erst ab 100 Newton Auftrieb auch als solche bezeichnet werden dürfen. 100-N-Westen bieten zumindest Auftriebskörper im Nacken, die den Kopf des Trägers über Wasser halten sollen. Auslösende Gaspatronen haben sie deshalb aber noch nicht zwingend. Zu wenig, um den Kopf eines Bewusstlosen sicher über Wasser zu halten.

Das können Westen mit 150 Newton für See- und Küstenreviere. Sie halten Überbordgegangene ohne deren Einwirken stabil über Wasser.

Wir haben 14 Rettungswesten der 150-Newton-Klasse getestet. Hier geht es zum Test-Download.

Auffällig: Die Normen beziehen sich stets auf das Verhalten der Weste beim Tragen von Badekleidung – mit der Realität hat das nur wenig zu tun. Denn nasse, schwere Segelkleidung und Lufteinschlüsse können merklich gegen den Auftrieb der Weste wirken. Wir haben deshalb in voller Montur getestet. Nur drei Westen schnitten "Gut" oder "Sehr gut" ab, Totalausfälle gab es glücklicherweise nicht. Dennoch: Gerade die hochpreisigen Modelle konnten nicht immer überzeugen. 

Testsieger 150 Newton-Klasse

Testsieger: "Arkona 220", Secumar, 142 Euro

Der Testsieger: Kräftige, leicht verstellbare Gurte und breite Auftriebskörper: Das Modell "Arkona 220" von Secumar begeisterte unsere Tester. Keine andere Weste im Test konnte so viel Freibord und Sicherheit aufweisen. Das hat seinen Preis. Mit 142 Euro ist die "Arkona 220" fast dreimal so teuer wie vergleichbare Modelle anderer Hersteller. Hier gibt es alle Ergebnisse.

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Felix Keßler am 29.06.2017

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