Seemannschaft

Schleppen Teil I: Vorbereitung, Trossenlänge und -führung

Im Frühjahr müssen die Seenotretter besonders häufig zum Schleppen ausrücken. Für den Notfall hilft es, die grundlegenden Regeln und Abläufe zu kennen

Felix Keßler am 10.05.2018
Yacht / H.-G. Kiesel

Frühjahr ist Saisonbeginn, und Saisonbeginn ist die Zeit der wieder einmal aufgeschobenen Arbeiten am Boot. Auf dem Wasser fallen dann reihenweise alte und schlecht gewartete Diesel aus. Doch unabhängig von dieser Häufung ist niemand davor sicher, eine fremde Leine zu benötigen, sei es in der Flaute oder nach einem Auflaufen, von Schlimmerem gar nicht zu reden. Ebenso kann jeder schnell in die Situation kommen, Schlepphilfe anzubieten, wie es, solange sich der Schlepper nicht selbst gefährdet, im Sinne guter Seemannschaft selbstverständlich sein muss. 

Was Skipper wissen sollten: Das Abschleppen ist generell, vor allem aber unter rauen Bedingungen, keine ungefährliche Sache. Eine brechende Trosse oder herausreißende Beschläge können Personen verletzen, deshalb sollte sich nur an Deck aufhalten, wer unbedingt gebraucht wird. Niemand sollte sich im potenziellen Gefahrenbereich befinden, wie zum Beispiel am Bugkorb. Wer das beachtet, merkt schnell: Mit einigen Kniffen, etwa Handzeichen, ist die Kommunikation auch im Stress einfacher, Missverständnisse und Gefahren können reduziert werden. 

Auf den nächsten Seiten haben wir Vorbereitungen, verschiedene Varianten, Verhalten im Schlepp und sinnvolle Handzeichen zusammengestellt. 

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Felix Keßler am 10.05.2018

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