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Ölzeug-Spezial Teil III: korrekte Pflege und Reinigung

Aggressives Waschmittel, hohe Temperatur und zum Schluss in den Trockner? Besser nicht. Wir zeigen, was die Ölzeug-Beschichtung verträgt. Eine Waschanleitung

  • Hauke Schmidt
  • Felix Keßler
 • Publiziert am 14.04.2018
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YACHT/H. Schmidt Ölzeug-Spezial Teil III: korrekte Pflege und Reinigung

Moderne Segelbekleidung ist wasserdicht und atmungsaktiv. Damit das auch so bleibt, darf sie nicht gewaschen werden, so die landläufige Meinung. In den meisten Fällen ein Missverständnis – gerade um die Atmungsaktivität zu erhalten, empfehlen inzwischen alle Hersteller, die Kleidung von Zeit zu Zeit zu waschen.

Dabei geht es freilich weniger um von außen sichtbare Verschmutzungen oder Muff, diese lassen sich selten vollständig entfernen; vielmehr profitiert das Innen­leben vom Waschgang. Denn: Wetterfeste Segel­bekleidung besteht aus mehrlagigen Mate­rialien.

Ölzeug besteht aus Lagen und Membranen

Die Außenlage sorgt für die mechanische Festigkeit des Textils, ist aber weder wasser- noch luftdicht. Diese Funk­tio­nen übernimmt je nach Einsatz­bereich der Kleidung eine innen aufgebrachte hydrophile Beschichtung oder eine hydrophile oder mikroporöse Membrane. Beide Systeme arbeiten nach unterschiedlichen physikalischen Prinzipien, sorgen jedoch dafür, dass zwar kein flüssiges Wasser eindringen, wohl aber Wasserdampf nach außen transportiert werden kann.

Ohne regelmäßige Reinigung setzen sich Salz und Fette auf dem Innenleben fest und können die Atmungsaktivität fast auf null reduzieren. Im schlimmsten Fall wird gar die Innenlage beschädigt, womit die Kleidung undicht werden kann. Auch Goretex-Jacken und Co. müssen regelmäßig gewaschen werden, da insbesondere Haut- und Haarfett, aber auch Rückstände von Sonnenmilch, Cremes und Make-­up mit der Zeit eine schädliche Wirkung entfalten. Das Wie und Wann der Reinigung hängt von der Nutzung, dem Material und dem persönlichen Hygieneempfinden ab.

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