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Ölzeug-Spezial Teil II: Reparaturanleitung

Den ganzen Satz Ölzeug wegen eines Lochs aufgeben? Muss nicht sein, zumindest provisorisch lässt sich Ölzeug mit Bordmitteln reparieren

  • Felix Keßler
  • Michael Rinck
 • Publiziert am 10.04.2018
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YACHT / S. Reineke Ölzeug-Spezial Teil II: Reparaturanleitung

Einmal nicht aufgepasst, und schon hat das Ölzeug ein Loch. Selbst wenn Eigner an Bord alle Kanten mit Tape entschärft haben, besteht spätestens auf dem Steg noch die Gefahr, die wasserdichte Pelle zu beschädigen. Etwa beim Lösen der Festmacher, wenn man mit dem Knie an einer überstehenden Schraube hängenbleibt. Der kleine Riss hat eine unangenehme Wirkung: Bei Regen oder überkommendem Wasser dringt zwangsläufig Feuchtigkeit ein – und unweigerlich wird sie sich über die betroffene Leckstelle hinaus ausbreiten. Besonders ärgerlich ist ein solches Malheur auf einem längeren Törn. Die Ölzeug-Hersteller bieten zwar alle einen Reparaturservice an, doch häufig dauert das Einschicken und Abdichten mehrere Wochen. Dann steht zu erwarten, dass die Saison schon weit fortgeschritten ist, wenn die ausgebesserte Klamotte zurückkommt.

Es zeigt sich, dass eine Art Organspende vom eigenen Ölzeug die besten Aussichten auf eine haltbare Reparatur bietet. – YACHT-Redakteur Michael Rinck
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