Wetter: Böenkunde Teil 4

Böenträchtige Wetterlagen

Lars Bolle am 10.08.2018

Böenträchtige Wetterlagen: Tiefdruckgebiete

Wetter

Gewöhnliches Tief mit Böenfeld: Im Bereich eines normalen Tiefdruckgebiets treten die stärksten Böen unmittelbar an der Kaltfront auf sowie dahinter im Bereich der unbeständigen Witterung mit Sonne, Wolken und Schauern (Rückseitenwetter)

In unserer Klimazone gehören durchziehende Tiefdruckgebiete zum Segelalltag. Auf Warmfront und Warmsektor folgt die Kaltfront. Von ihr geht bei einem gewöhnlichen Tief die größte Bedrohung aus: Die stabile Luftschichtung wird abrupt labil.

Im Sommer bildet die Front oft eine langgezogene Linie aus kräftigen Schauern und Gewittern. Die Windänderung kann beträchtlich ausfallen. Aus zuvor 2 bei 3 Beaufort aus Südost bis Südwest werden mit der Frontpassage Böen aus West bis Nordwest mit 6 bis 8 Beaufort oder mehr. Danach dreht der Wind ein wenig zurück und weht relativ gleichmäßig. Später folgt das Rückseitenwetter mit einem Mix aus Sonne, Wolken und Schauern. Dabei gibt es erneut Böen, die aber in Stärke und Richtungsvarianz nicht so heftig sind wie direkt an der Kaltfront.

Wetter

Trog mit Böenfeld: Bei manchen Tiefs, die ihr Reifestadium überschritten haben, kann sich in der Nähe des Tiefdruckkerns ein ausgeprägter Trog bil­den. Dann treten die stärksten Böen nicht an der Kaltfront, sondern im Trogbereich auf

Böenträchtige Wetterlagen: Trogtief

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Lars Bolle am 10.08.2018

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