Trailer und Transport
Besser trailern: keine Angst mehr beim Slippen

Den Trailer nur als günstigen Stellplatz nutzen? Muss nicht sein. Wenn man einige Regeln beachtet, braucht man an der Slipbahn keine Bange mehr zu haben

  • Felix Keßler
 • Publiziert am 10.08.2017
Besser trailern: keine Angst mehr beim Slippen Besser trailern: keine Angst mehr beim Slippen Besser trailern: keine Angst mehr beim Slippen

YACHT/M.-S. Kreplin Besser trailern: keine Angst mehr beim Slippen

Kompakte Trailerboote liegen noch immer voll im Trend – die schiere Anzahl neuer Modelle aus diesem Segment beweist das. Viele der kleinen Spaßmaschinen haben ganz nebenbei einen weiteren Vorteil: Aufgrund von Größe und Gewicht sind sie trailerbar und können in wenigen Autostunden in ein neues Revier überführt werden. Wäre da nicht die Angst vor der rutschigen Slipbahn und der Aufwand vor dem Zuwasserlassen. Dabei nehmen Slippen und Aufriggen gar nicht viel Zeit in Anspruch – erst recht, wenn man Routine hat. Vielmehr ist das Slippen vergleichbar mit einem Anlegemanöver in der eigenen Box: Irgendwann sitzt jeder Handgriff im Schlaf, und niemand denkt noch groß über die Abläufe nach.

Wir zeigen in mehreren Anleitungen, wie Sie auf der Rampe richtig ruhig bleiben können. Denn offenbar treibt schon der Gedanke ans Slippen vielen Eignern die Schweißperlen auf die Stirn. Mit diesen Anleitungen machen Sie aus Ihrem Trailer mehr als nur einen günstigen Stellplatz im Garten. 

Vorbereitungen vor dem Slippen

12 Bilder

Wer regelmäßig mit dem Trailerboot auf Tour ist, entwickelt Routine.  Mit Überlegung vorgegangen, sind vom Trailer ins Wasser keine 15 Minuten nötig. Eine Kurzanleitung in Bildern

Doch was ist zu tun, wenn weitere Besonderheiten das Slippen erschweren? Wenn sich die gewohnten Abläufe an einer fremden Rampe nicht anwenden lassen? Wie Sie bei besonders steilen Slipbahnen reagieren können.

Keine Angst vor der Rampe!

6 Bilder

Eigner flachgehender Boote sind im Vorteil, die Rumpfform begünstigt das Slippen in seichtem Wasser. Mehr Gewicht auf der Vorderachse, etwa durch Passanten auf der Motorhaube, kann helfen, wenn beim Fronttriebler die Reifen durchdrehen.

Eine weitere Besonderheit ist das Slippen in fließenden Gewässern. Hier sind die Slipbahnen aufgrund wechselnder Wasserstände meist noch glitschiger. Gleichzeitig ist es durch den Querstrom umso schwieriger, das Boot koordiniert ins Wasser zu lassen und punktgenau an den Trailer anzudocken.

Slippen und Andocken bei Querstrom

4 Bilder

Weniger das Slippen als vielmehr das Andocken ist auf Flüssen eine Sache für sich. Allein ist das kaum machbar. Setzt der Strom stark, geht es nur mit vorbereiteten Hilfsleinen 


Lesen Sie die YACHT. Einfach digital in der YACHT-App (iTunes und Google Play) oder bestellen Sie es im Shop als Abo oder Einzelheft:

iTunes Store Google Play Store Delius Klasing Verlag

Themen: SlippenSliprampeTrailerTrailerbarTrailerbootTrailern

Anzeige