Alkohol an Bord

In Fässern gereift: Sherry

Felix Keßler, Alexander Worms am 16.08.2018

Sherry

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Viele kennen Sherry vor allem als Aperitiv – doch er kann mehr als nur Appetit machen. Zusammen mit den Schwestern Port- und Madeirawein ist er äußerst vielseitig. Denn: Sherry ist ein Blend verschiedener Jahrgänge. Klassischerweise liegen drei Reihen Fässer übereinander. Aus der unteren, der ältesten, wird verkauft, maximal ein Drittel. Das wird aus der Reihe weiter oben aufgefüllt und so weiter. Nur ganz oben kommen neue Weine hinein. So entstehen ausgewogene Tropfen, die jedoch kaum Jahrgangsschwankungen aufweisen. Sherry ist wie Madeirawein weiß. Süß wird er durch die Zugabe von Most.

Bei Portwein gibt es weiße wie rote Sorten. Etwa die Hälfte der im oberen Duorotal angebauten Rebsorten eignet sich für diese Spezialität. Es wird unterschieden zwischen den Qualitäten Ruby – sie lagert zwei Jahre im großen Fass – und Tawny. Die darf in kleineren Fässern noch weiter reifen. Und in besonders guten Weinjahren wird ein Vintage-Port in Flaschen abgefüllt, er wird dadurch noch besser. Zuletzt geschah das 2011.


Rezepte mit Sherry

Amontillado
Sherry trinkt man einfach so, den weißen trockenen gern kühl. Der Principe entfacht ein Geschmacksfeuerwerk auf der Zunge.

Zum Dessert
Am besten in Kombination mit Mocca probieren.

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Felix Keßler, Alexander Worms am 16.08.2018

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