Kommunikation

Die Mannschaft einbeziehen

Felix Keßler am 06.12.2018

7. Manöver und Tagesziele besprechen
Schönstes Hafenkino: Die Charteryacht läuft in die Marina ein, die Crew steht versammelt am Bug oder im Cockpit, der Skipper sucht sich einen Platz, fährt den Anleger – und dann beginnt das große Geschrei. Keiner steht am richtigen Ort, keine Leine ist klar, kein Fender liegt bereit.
Ein solches Fiasko muss sich der Skipper zuschreiben. Es ist an ihm, der Crew frühzeitig zu erklären, was beim anstehenden Manöver zu tun ist und wer welche Aufgaben übernimmt. Gerade nicht in der Form "einer muss dann die Fender ausbringen", sondern "Klaus, du bringst die Fender aus!" Nur die direkte Ansprache lässt keine Zweifel offen, wer gemeint ist. Bei viel Wind die Erfahrensten mit den Luv-Leinen betrauen und ihnen klarmachen, dass sie den wichtigsten Job haben.

Dingi nachschleppen

Das Nachschleppen des Dingis sollte man nach Möglichkeit vermeiden. Die Schlauchboote werden von den Chartergästen ohnehin bis as Maximum beansprucht.

8. Dingi nicht schleppen!
Die Charter-Beiboote sind im Mittelmeer ständig im Höchsteinsatz, zum Teil werden ganze Kinderscharen bei Marschfahrt johlend hinterhergezogen. Gnadenlose UV-Strahlung tut ihr Übriges. So reißen dann gern die anvulkanisierten Aufnahmen für die Schleppleinen aus, die nur schwer oder gar nicht repariert werden können. Weg ist die Kaution und mit ihr die Möglichkeit in einer einsamen Bucht trockenen Fußes an Land zu kommen. Daher: auf Nummer sicher gehen und das Dingi an Deck transportieren.

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Felix Keßler am 06.12.2018

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