Lesertipp der Woche

Zusätzliche Baumsicherung beim Lümmelbeschlag-Bruch

Der Bruch des Lümmelbeschlags kann in schwerem Wetter heftigste Folgeschäden verursachen. Als doppelte Sicherung kann ein Dyneema-Stropp verwendet werden

Felix Keßler am 23.04.2018
Lümmelbeschlag-Sicherung
YACHT/J. Peschke

Sie sollte nicht passieren – aber sie kommt vor: eine Patenthalse. Trotz Baumbremse ist uns dabei das Kardangelenk im Lümmel­beschlag gebrochen. Bei Sparcraft-Riggs besteht dieser Teil aus Aluguss und ist quasi eine Sollbruchstelle. Bei Windstärke 8 und entsprechendem Seegang ein Problem, das unterwegs fast nicht in den Griff zu bekommen ist. Nachdem wir den Schaden gleich mehrfach hatten, nahmen wir folgende Veränderungen vor:  Die selbstsichernden Muttern am Baumbeschlag und am Mastgelenk wurden durch entsprechende Ringmuttern ersetzt.

Durch diese Ringe fädelten wir eine Dyneema-Leine. Damit bleibt der Baum selbst im Schadensfall dort, wo er hingehört. Zuletzt brach uns das Gelenk auf dem Törn von Cascais/Portugal nach Madeira. Dank der Sicherung konnten wir noch zwei Tage bei mehr als 30 Knoten Wind weitersegeln und hatten den Bruch zuerst überhaupt nicht bemerkt.

Zusätzlich zu dem Umbau führen wir immer ein Kardangelenk als Ersatz an Bord mit. Das Teil kostet bei Sparcraft gerade einmal 40 Euro, ist aber im Fall des Falles unbezahlbar.

– Robert Krinner, per E-Mail


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Lümmelbeschlag-Sicherung

Felix Keßler am 23.04.2018

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