Lesertipp der Woche
Saugen statt Bohren

Mobiler Anschlagspunkt für den Sitzgurt: Wie ein Saugheber dabei hilft, dass Kinder beim Segeln nicht von der Cockpitbank rutschen

  • Tina Kielwein
 • Publiziert am 09.09.2019
Saugen statt Bohren Saugen statt Bohren Saugen statt Bohren

J. Peschke Saugen statt Bohren

Wenn mitsegelnde Kinder wegen der Krängung des Bootes von der Cockpitbank rutschen, kann ein Saugheber aus dem Fliesen-Fachmarkt zum Einsatz kommen. Die Lifeline wird zwischen einer freien Winsch und dem Saugheber gespannt, der mittlere Karabiner wird in die Weste eingehakt. Das dauert nur ein paar Sekunden, sodass die Seite beim Wenden schnell gewechselt werden kann. Die Saugnäpfe halten an jeder glatten Fläche im Cockpit und haben laut Hersteller eine Haltekraft von 90 Kilogramm; das ist auch für ältere Kinder einschließlich einer Gewichtstoleranz ausreichend. Die Position des Saughebers kann individuell angepasst werden. Damit eignet sich der Heber auch als Handgriff ohne Lifeline – oder als mobiler Haltegriff an der Bordwand, wenn die Reinigung des Wasserpasses ansteht. Die von uns verwendeten Doppel-Saugheber stammen von der Holtmann GmbH aus Wuppertal und kosten knappe 25 Euro.

Norbert Mroczkowski, Süderbrarup


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