Lesertipp der Woche

Mit der Kamera zur perfekten Gurtposition beim Auskranen

Wenn die Krangurte falsch anliegen, drohen heftige Schäden an Rumpf und Propeller. Eine Kamera behält alles im Blick – und ermöglicht eine präzise Justierung

Felix Keßler am 22.10.2018
kamera
J. Peschke

Die flexible, wasserfeste Kamera wird von Land aus unter das Boot gehalten, bevor große Last auf die Gurte wirkt

Wir haben uns im vergangenen Jahr beim Kranen die Welle im Saildrive ver­bogen – trotz sorgfältiger Ausrichtung der Gurte anhand der Kranmarken hing der achterliche Gurt über dem Faltpropeller. Seitdem bedienen wir uns eines praktischen Hilfsmittels, um Schäden beim Kranen zu vermeiden.

Eine Endoskop-Handkamera für etwa 100 Euro ermöglicht auf einfache Weise den Blick unter das Boot. Zuerst werden die Gurte grob an den Kranmarken ausgerichtet, dann kommt die Kamera zum Einsatz. Der Schwanenhals, an dessen vorderem Ende die Kamera sitzt, lässt sich einfach in die gewünschte Position bringen. Inte­grierte LED sorgen für gute Sicht auch bei nicht ganz klarem Wasser. Auf dem Monitor am Griff ist dann gut zu erkennen, ob der Propeller klar ist. So über­wachen wir jetzt immer das Straffziehen der Gurte.

– Günter Zachritz, Kiel


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Die flexible, wasserfeste Endoskop-Kamera wird von Land aus unter das Boot gehalten, bevor große Last auf die Gurte wirkt

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Felix Keßler am 22.10.2018

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