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Lesertipp der Woche

Das Runde muss ins Kantige

Eine spezielle Kunststoffbeschichtung schont den Relingsdurchzug und trägt zur Sicherheit an Bord bei

Michael Rinck am 27.04.2020
Reling
J. Peschke

Wir haben die konventionellen Relingsdrähte aus Stahldraht vor zehn Jahren durch Leinen aus Liros D-Pro ersetzt. Das Dyneema-Material ist weicher und bequemer als Draht, auch kann kein herausstehendes Kardeel Segel beschädigen oder schmerzhaft in die Hand stechen. Zudem ist die Haltbarkeit der Draht-Alternative auch nach einem Jahrzehnt noch gut. Einziger Nachteil: An den Kanten der Relingstützen scheuert das Dyneema, was zu einem Sicherheitsproblem werden könnte.

Diesem Risiko beugen wir vor, indem wir die rauen VA-Augen mit Polypropylen ausgekleidet haben. Den Kunststoff gibt es als Stangenware im Baumarkt. Die Stangen lassen sich mit einem Heißluftföhn ganz einfach verschmelzen. Mit einem Holzspatel haben wir den zähflüssigen Kunststoff dann in den Augen verteilt. Die auf diese Weise ausgekleideten Relingsstützen stellen keinerlei Gefahr mehr für das Geflecht dar. Dadurch hält es sehr viel länger, was gut ist, da es ja nicht gerade günstig ist. 

Günter Löffler, per E-Mail


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Michael Rinck am 27.04.2020

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