Lesertipp der Woche
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Nicht immer ist die offensichtliche Stelle auch die sicherste, um sein Boot an einer Boje festzumachen

  • Michael Rinck
 • Publiziert am 09.06.2020
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J. Peschke Besser weiter unten

Bei Muringbojen fragen wir uns immer, ob wir daran nachts auch sicher liegen können. Anders als beim eigenen Anker kann der Zustand der Verankerung der Boje schlecht eingeschätzt werden. Wenn der Grund jedoch kein Ankern zulässt oder es in der Bucht verboten ist, muss die Boje benutzt werden, auch wenn unser Anker eigentlich die erste Wahl wäre.

Hilfreich für eine Einschätzung des Zustandes der Boje kann ein Tauchgang sein. Zusätzlich ist es je nach Bojentyp auch sinnvoll, den Festmacher nicht durch das Auge am oberen Ende zu fädeln. Wir nutzen dieses nur für den ersten Kontakt und um die Boje anzuheben. Den eigentlichen Festmacher führen wir dann durch die Kette oder den Schäkel, an dem die Boje selbst befestigt ist. So müssen wir uns um den Zustand und die Haltekraft der Boje selber keine Gedanken machen. Wenn das Grundgeschirr darunter stabil wirkt, kann man nachts beruhigt schlafen. Der Festmacher muss gegen Schamfilen an möglichem Bewuchs geschützt werden.

M. Bonetti, per E-Mail


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