Das besondere Boot

Zeesboot "Fortuna": das größte seiner Klasse

1910 gebaut, 2013 restauriert und dazwischen viel erlebt: Die 12,60 Meter lange Ketsch ist die Botschafterin der Traditionsklasse aus dem Osten

Fridtjof Gunkel am 14.05.2018
BesBoot Zeesboot Fortuna 2017 SSc_STS_20170902_Fortuna109
YACHT/Stefan Schorr

Die Bug- und Heckformen der Zeesboote können sich stark unterscheiden

Sie dienten einst dem Fischfang auf den ostdeutschen Boddengewässern und werden heute genutzt, um das traditionelle Handwerk aufrechtzuerhalten. Die flachen, breiten Zeesboote sind eine Spezialität der pommerschen Boddengewässer und des Stettiner Haffs; risikofreudige Fischer besegelten damit aber auch dänische Gewässer. Der Name leitet sich ab vom Fanggerät, der Zeese. Dieses Netz wurde an der Luvseite des treibenden Bootes über den Meeresgrund gezogen.

Die "Fortuna" ist der letzte noch erhaltene Rumpf eines ohne Motor gebauten sogenannten Flunderbootes. Erst 1952 erhielt sie einen Motor, es folgte eine wechselvolle Geschichte als Freizeitboot, Wohnschiff und Nutzfahrzeug für Hochseeangelfahrten.

Unterwegs mit der Botschafterin ostdeutscher Fischereigeschichte in YACHT 11/2018, ab dem 16.5. am Kiosk

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