Navigation

Wie viel Wasser ist wirklich unterm Kiel?

Die Tiefen- und Höhenangaben in Seekarten beziehen sich je nach Revier auf unterschiedliche Referenzwerte. Wie man die bei der Navigation korrekt berücksichtigt

Pascal Schürmann am 03.12.2019
Seekartennull
L. Schulz

Dieselbe Karte von der Nordsee, aber mit deutlich unterschiedlichen Tiefenangaben (links mit altem, rechts mit neuem Seekartennull)

Null ist längst nicht immer gleich null. Das gilt in ganz besonderer Weise für die Navigation – konkret: fürs Seekartennull. Das ist beispielsweise für das Revier der deutschen Nordsee anders definiert als für die deutsche Ostsee. Dänemark, Schweden und Norwegen wiederum beziehen sich mit ihren Tiefen- und Höhenangaben auf nochmals andere Bezugswerte, aus denen sich dann die wahren aktuellen Wasserstände ableiten lassen.

Das sollte jeder beachten, der etwa in einem flachen Schärenrevier von einem Land ins andere wechselt. Oder der unter einer Brücke hindurchsegeln möchte, deren lichte Höhe nicht viel größer ist als der eigene Mast in den Himmel ragt. 

Skipperausbilder Leon Schulz hat sich des Problems angenommen und macht auf eine Vielzahl Faktoren aufmerksam, die es bei der Berechnung der wahren Wassertiefe zu berücksichtigen gilt. Seine Anleitung ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 25/2019, ab sofort im Zeitschriftenhandel und als Digitalausgabe erhältlich).

Pascal Schürmann am 03.12.2019

Fotostrecken

Neueste Downloads

Yachttests


Reise-Reportagen


Ausrüstung


Gebrauchtboottests


    ANZEIGE

    Weitere News und Angebote

Neue Videos


Aktuelle Artikel bei YACHT online