Havarie

Weltumsegler Burghard Pieske über seine Kenterung im Pazifik

Der Abenteurer aus Lübeck muss seine selbstgebaute Proa "Ana-Varu" nach einem Seeunfall aufgeben. Damit findet sein Südsee-Projekt ein tragisches Ende

Uwe Janßen am 09.07.2019
Proa Törn
B. Pieske

Die Schiffbrüchigen warten auf der gekenterten Proa auf Rettung

Auf der Reise von Guam nach Puluwat ist das auf mehrere Jahre angelegte Projekt des Lübecker Weltumseglers Burghard Pieske gescheitert. Seine selbstgebaute Proa "Ana-Varu" kenterte in Mikronesien in einer schweren Bö. Stunden später konnte ein russischer Frachter den entkräfteten 75-Jährigen und seine zwei Mitsegler aufnehmen. Aber das Schiff ist verloren.   

Proa Törn

Der Abenteurer ist gezeichnet von den Strapazen

"Der Traum ist ausgeträumt. Jetzt geht es ums nackte Überleben" – so beschreibt Pieske in der aktuellen YACHT seine Gedanken gleich nach dem Seenunfall. Er selbst habe zum Zeitpunkt der Havarie auf Freiwache in seiner Koje gelegen, konnte sich jedoch befreien und auf dem Rumpf auf Rettung warten.

Der Törn sollte auch die Möglichkeiten einer frühen Migration mit einer Proa in der Südsee belegen, die Universität und die Regierung von Guam waren an dem Projekt beteiligt. Das ist nach Pieskes Kenterung mit einem Schlag beendet. "Aus, Schluss, vorbei", schreibt Pieske, "Ende der Reise."

Proa-Projekt

Pieske mit Begleiter auf seiner Proa

In der neuen YACHT berichtet Pieske exklusiv von den dramatischen Stunden zwischen Havarie und Rettung. Das Heft ist ab sofort im Handel erhältlich, im DK-Shop oder direkt hier digital!

Uwe Janßen am 09.07.2019

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