Recht

Vorsicht beim Gebrauchtbootkauf!

Gewährleistungsausschluss und Mängelreklamation: Warum entsprechende Standardklauseln im Kaufvertrag vor Gericht nicht immer standhalten. Ein aktueller Fall

Pascal Schürmann am 25.06.2018
Inserat
YACHT

"Preiswert" zu verkaufen: Inserat für eine Bandholm 30

Zahllose private Bootskäufer und -verkäufer greifen auf Musterkaufverträge aus dem Internet zurück, soll ein Vertragswerk den Verkaufsabschluss besiegeln. Damit fühlen sich beide Parteien dann auf der sicheren Seite. Vor bösen Überraschungen schützt sie das trotzdem nicht: Im Zweifel haftet ein privater Bootsverkäufer volle zwei Jahre lang, stellt der Käufer im Nachhinein schwere Schäden fest. 

Wie zum Beispiel Osmose. Oder einen kapitalen Motorschaden. Genau das widerfuhr vor mittlerweile fünf Jahren dem Käufer einer gebrauchten Bandholm 30. In diesem Frühjahr endlich hat er in inzwischen zweiter Instanz Schadenersatz vom Verkäufer zugesprochen bekommen. Dabei hatten beide beim Kauf einen Vertrag aufgesetzt. 

Warum der vor Gericht nicht standhielt und weshalb der Ausgang des Verfahrens jedem künftigen Bootskäufer und -verkäufer eine Warnung sein sollte, ist jetzt nachzulesen in der neuen YACHT (Heft 14/2018, ab sofort im Zeitschriftenhandel und als Digitalausgabe erhältlich).

Pascal Schürmann am 25.06.2018

Fotostrecken

Neueste Downloads

Yachttests


Reise-Reportagen


Ausrüstung


Gebrauchtboottests


Neue Videos


Aktuelle Artikel bei YACHT online