YACHT-Vergleichstest:

Vom Jolli zum Kielboot: Wandlung mit erstaunlichem Ergebnis

Mit viel Aufwand wurde ein Jollenkreuzer modifiziert. Ziel: mehr Seegängigkeit mittels eines Kiels, mehr Segelfläche für mehr Speed. Doch geht so etwas?

Lars Bolle am 14.01.2020
Test JK 28 und KK 28 Doppeltest Wansee 2019 SHu_216704
YACHT/S. Hucho

Der Serien-Jollenkreuzer (l.) und der Prototyp des Kielkreuzers beim Amwind-Duell auf dem Wannsee

Die Fähigkeit zur Gleitfahrt bei gleichzeitiger Bewohnbarkeit sind Charakteristika von Jollenkreuzern. Zusammen mit dem Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk & Co in Bremerhaven und dem Hamburger Bootsbauer Thomas Bergner entwickelte der passionierte Regatta- und Eissegler sowie Yachtbau-Projektleiter Andreas Bock deshalb einen neuen Jollenkreuzer, den JK28, den die YACHT 2015 testete (Heft 23) – ein schnelles Boot mit erhöhter Sicherheit wegen eines Ballastschwertes.

25 Schiffe wurden seitdem gebaut. Eine Jolli-Eigenschaft behielt aber auch dieser Entwurf: Das Boot kann kentern.

Andreas Bock wollte dieses Szenario auf den von ihm geplanten Urlaubs-Ostseetörns aber auf keinen Fall erleben. Er ließ von Judel/Vrolijk eine Kielkreuzer-Variante des Jollenkreuzers erarbeiten.

Doch kann das so einfach funktionieren? Kann ein in sich stimmiges Konzept einfach verändert werden?

Wir haben einen JK 28 gegen den KK 28 auf dem Wannsee getestet. Die Antworten auf die Fragen finden Sie in der aktuellen YACHT 3/2020, ab 15. Januar am Kiosk oder hier digital zu bestellen.
 

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Lars Bolle am 14.01.2020

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