L30 One Design

Viele gute Ideen bunt gemischt

Sportlich und einheitsklassenfähig, aber auch tourentauglich und trainerbar: ein äußerst vielseitiges Konzept aus der Ukraine auf dem YACHT-Prüfstand

Michael Good am 23.05.2017
L 30
YACHT / M. Strauch

Rodion Luka heißt der Mann, welcher hinter dem Projekt L30 steckt. Und er ist kein Unbekannter: 2004 gewann er für sein Heimatland Ukraine im 49er die Silbermedaille bei den olympischen Sommerspielen in Athen und segelte beim Volvo Ocean Race 2008/09 als Steuermann vom Team Russia um die Welt. Jetzt hat der umtriebige Spitzensegler sein erstes eigenes Neubauprojekt auf die Beine gestellt. 

Seine Vision: Die L30 soll ein flexibles Sportboot sein, welches sich zum Regattasegeln genauso gut eignet wie für das Daysailing oder für kurze Törns. Konstrukteur Andrej Justin hat die Ideen von Rodion Luka in Pläne umgewandelt, und die Firma OceanTec in Slowenien ist für den Bau des kleinen Racers zuständig. Die L30 kommt ab Werft mit einem Hubkiel, mit dem sich der Tiefgang von 1,80 Meter auf nur 0,50 Meter reduzieren lässt. Die beiden Ruderblätter sind am Heck angehängt und können leicht abgebaut werden. Mit einer Länge von 9,58 Metern, einer Breite von 2,54 Metern und einem Gewicht von nur 1,8 Tonnen lässt sich das Boot somit leicht auf dem Trailer transportieren und sogar über eine geeignete Rampe slippen. 

Die Testredaktion der YACHT hat das spannende Konzept aus der Ukraine ausprobiert. Den ausführlichen Testbericht gibt es zum Nachlesen in der neuen YACHT, Ausgabe Nr. 12/17. Das Heft ist ab sofort am Kiosk erhältlich, im DK-Shop oder direkt hier digital bestellen.

Michael Good am 23.05.2017
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