Trend-Report

Vernetzung: die smarte Yacht

Auf Segelbooten befindet sich immer mehr Hightech an Bord. Die elektronischen Helfer sollen den Segler-Alltag vereinfachen. Was können sie?

Michael Rinck am 17.02.2015
EYOTY ICE Yachts 62 Porto Venere 2013 BKo_Ice Yachts 62 026

Alles überall: Navigation, Steuerung und Überwachung mit fest installierten oder mobilen Geräten

Per E-Mail erfährt der Eigner, dass die Landstromversorgung seiner Yacht unterbrochen wurde – sein Bordcomputer hat die Fehlermeldung versendet. Da es in zwei Tagen auf Törn gehen soll, müssen die Akkus voll sein, aber der Hafenmeister ist nicht erreichbar. Also wird per Fingerwisch der Generator eingeschaltet. Dieses Szenario ist auf einigen Booten schon Alltag. Die Elektronik wird günstiger und was früher nur auf Superyachten verbaut wurde, ist jetzt schon bei manchem Segler angekommen.

Ausrüstung Aftergurad Datenbrille Pr_Afterguard-in-action with screen

Head-Up-Display: Die Datenbrille von Afterguard blendet Schiffsdaten ins Sichtfeld ein. Sie ist über Bluetooth mit der Basisstation im NMEA-2000-Netzwerk verbunden

Smartphones und Tablets können per W-Lan oder wie im Beispiel oben über das Internet ins Netzwerk eingebunden werden. So hat der Eigner auch alles im Blick, wenn er sich nicht im Cockpit oder der Navi-Ecke aufhält. Elektronische Seekarte mit Schiffsposition, Daten von Echolot und Logge, Radaroverlay und AIS-Signale anderer Schiffe stehen auf mobilen Endgeräten übersichtlich zur Verfügung. Und um die Positionslichter einzuschalten, ist es auch nicht nötig, die Kabine zu verlassen. 

Der Trend-Report in der YACHT 5/2015 zeigt, was die Elektronik kann und gibt einen Überblick der wichtigsten Hersteller.

Michael Rinck am 17.02.2015

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