Konstruktion

Setzt sich der negative Steven durch?

Rückwärts geneigte Bugformen waren erstmals bei Mehrrumpfern zu sehen. Doch nun scheint das Konzept auch bei Einrumpfern Sinn zu machen

Lars Bolle am 16.10.2012
Drei Bugformen, unterschiedliches Wellenverhalten: U-Spant, V-Spant, Wavepiercer (v.l.)

Drei Bugformen, unterschiedliches Wellenverhalten: U-Spant, V-Spant, Wavepiercer (v.l.)

Wavepiercing heißt das Zauberwort für eine neue Konstruktionsphilosophie: Der Schwimmkörper wird nicht mehr über die Wellen hinweg bewegt, sondern durch sie hindurch. Das schien bisher nur bei Katamaranen und Trimaranen möglich zu sein. Doch tauchen auch immer mehr Einrumpfer mit rückwärts gewandtem Bug auf. Jüngste Beispiele sind die neue Einheitsklasse Volvo 65, der italienische Daysailer Vismara 34 DS und, gerade erst zu Wasser gebracht, der Prototyp Speeddream 27. Der ist ein Versuchsträger für einen großen Einrumpfer, mit dem der amerikanische Abenteurer ­Brian Hancock alle bisherigen Rekorde brechen will.

Schnell lassen sich Parallelen ziehen. Je mehr sich die geraden Steven bei den Regattabooten durchsetzten, desto mehr tauchten sie auch bei Fahrtenbooten auf –und sind heute die Regel. Was, wenn sich jetzt negativ geneigte Steven im Regattabetrieb durchsetzen? Gehören sie dann auch bald am Vereinssteg zum normalen Bild? Sollen künftig Wellen auch mit Fahrtenyachten gestochen, gepierct werden?

Die Antworten gibt es in der aktuellen YACHT 23/2012.

Lars Bolle am 16.10.2012

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