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Sehen unabhängig von Licht

Wärmebildkameras sind der Hingucker auf Bootsausstellungen. Aber leider kein billiger Spaß. Wir haben den praktischen Nutzen erprobt

Olaf Schmidt am 31.01.2012
Wärmebildkamera

Anzeige des Wärme-Videobildes am Plotter. Geschwenkt wird die Kamera per Touchscreen

Die Geräte vermitteln ein Bild der Umgebung völlig unabhängig vom sichtbaren Licht. Basis ist die Wärme, welche jeder Körper in seine Umgebung abgibt – tags wie nachts. Ein spezieller Bildsensor wandelt diese Strahlung in ein Video-Signal, dieses kann an jedem Monitor (und auch an vielen Kartenplottern) angezeigt werden. Der Effekt ist verblüffend: Wo das bloße Auge und selbst Nachtgläser hilflos sind, sieht die Wärmekamera fast alles. 

T400 im Hafen

Ferngesteuert schwenkbare Wärmebildkamera T400 von Flir/Raymarine

Aber: mehr als 2.000 Euro für ein Handgerät, die ferngesteuert schwenkbare Festeinbau-Variante kostet bis zu zehnmal so viel. Eindeutig kein Produkt, was man mal so eben mitnimmt. Zumal der praktische Einsatz den meisten Seglern mangels Erfahrung völlig unbekannt ist. 

Wärmebilder kennt man bestenfalls von den Aufnahmen zur Wärmedämmung von Häusern. Aussagekräftige bewegte Bilder in dieser Technik sind selbst im Netz eher selten zu finden. Darum haben wir drei verschiedene Typen aus dem Programm von Raymarine alias Flir einem aufwändigen Test an Bord unterzogen. 

Was dabei herausgekommen ist und ob eventuell schon das verhältnismäßig günstige Handgerät genügt, lesen Sie in YACHT 4/2012, ab 1. Februar am Kiosk.

Olaf Schmidt am 31.01.2012

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