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Rund ums Bugstrahlruder: Nachrüstung und Manöver

Bugschrauben sind willkommene Manöverhilfen. Ob einziehbar oder fest ist eine Frage des Budgets und der Rumpfform. Wie die Nachrüstung gelingt

Hauke Schmidt am 05.01.2021
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Klaus Andrews

Bugschrauben mit Tunnel sind oft zu nahe an der Wasseroberfläche installiert. Das sieht spektakulär aus, ist aber nicht sehr wirkungsvoll

Besonders auf großen Charteryachten ist ein Bugstrahlruder eine spürbare Erleichterung, wenn wenig Zeit für die Eingewöhnung ans Schiff bleibt und der Hafen eng ist. Doch auch Eigner mit kleiner Crew können den Hafenmanövern deutlich entspannter entgegensehen. Der Querstrahler hilft dann um Ecken, die sonst womöglich nicht machbar gewesen wären, und hält beim Festmachen den Bug trotz Seitenwind auf Position, bis die Muring oder die Landleinen sitzen. Bei Fahrt achteraus hilft er, auch bei sehr geringen Geschwindigkeiten – bei denen die Ruderwirkung aufgrund der geringen Umströmung noch nicht ausreicht – präzise zu steuern.

Damit die Bugschraube die optimale Wirkung entfaltet, ist schon bei der Auswahl des Systems einiges zu beachten. Die klassische Tunnel-Variante ist vergleichsweise günstig, aber nicht bei jedem Boot die beste Wahl. Wir zeigen, welche Systeme es gibt und haben den Einbau eines einziehbaren Bugstrahlers begleitet.

Bugstrahlruder Manöver

Besser manövrieren mit dem Bugstrahlruder

Welche Arbeiten nötig sind und wo sich durch Eigenleistungen Geld sparen lässt, lesen Sie in der neuen YACHT 2/2021. Außerdem zeigen wir, wie die Bugschraube am effizientesten eingesetzt wird. Das Heft ist ab heute im Handel und online erhältlich und kann auch als Digital-Version geordert werden.


 

Hauke Schmidt am 05.01.2021

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