Dragonfly 32 im Test

Rasender Alleskönner aus Dänemark

Der 32 Supreme ist das neueste Modell von Dragonfly. Im YACHT-Test überzeugte der rasante Trimaran auch bei Starkwind. Topspeed: 20 Knoten

Jochen Rieker am 31.07.2012
Dragonfly 32

Geht ab: Dragonfly 32 beim YACHT-Test vor Fredericia

Für Speed-Junkies gibt es kaum Besseres. Der neue Dragonfly 32 – zumal in der von uns getesteten Supreme-Version mit höherem Rigg und 14 Quadratmeter mehr Segelfläche – ist ein Meilenfresser. Er braucht noch nicht einmal viel Wind, um im zweistelligen Bereich davonzujagen.

Dragonfly 32

Geht auf: Das Konzept des Tris ist durchdacht, der Fahrtenkomfort gut

Auf unserem Probeschlag hatten wir reichlich, in Böen bis zu 30 Knoten. Dann fliegt der Tri aus Skærbæk bei Fredericia halbwinds mit 16, raumschots mit bis zu 20 Knoten über die See. Und das ohne Tücke, ohne Angst zu machen. Ein absolutes Rauschmittel. Wer sich nicht sicher ist, ob er auf drei Beinen glücklich wird, kann den Dragonfly 32 übrigens jetzt erstmals auch chartern: für eine Woche Räubern auf der Ostsee, gründliche Einweisung und Training inklusive.

Jens Quorning, Chef der gleichnamigen Werft, ist aber nicht nur ein Freund forscher Gangart. Er ist auch ein findiger Ingenieur, der seine Boote mit reichlich Raffinessen ausstattet und es bei aller Zurückhaltung in Sachen Gewicht stets schaft, ihnen genügend Tourentauglichkeit anzuerziehen.

So erfreut der 32er unter Deck mit guten Kojenmaßen, einer prima Nasszelle und reichlich Stauraum. Auf Wunsch gibt es statt eines Außenborders einen extrem kompakten, leichten und dank Lithium-Ionen-Akkus auch ausreichend effizienten Elektroantrieb.

Was der Tri noch kann, lesen Sie im ausführlichen Test in YACHT 17-2012 – jetzt am Kiosk.

Jochen Rieker am 31.07.2012

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