Bootstest

Phobos 21: das kleine Haus am See

Mit der Phobos 21 zeigt Dalpol, dass sie auch gemütlich kann. Der Schwertkreuzer ist klar auf das Leben unter Deck fokussiert

Martin-Sebastian Kreplin am 08.06.2016
Phobos 21

Phobos 21

An den Seen und Binnengewässern, wo Kleinkreuzer dieser Art ihre Fans finden, heißen die Marinas Wasserwander-Rastplatz, und Eile bringt ohnehin nichts, denn das nächste Ufer ist immer in Sichtweite. Wer in solchen Revieren Wassersport betreiben will, der segelt Jolle oder Strandkat – eine Entscheidung für ein Kajütboot ist dagegen häufig eine Entscheidung für ein Wochen­endhaus, mit dem Vorteil, dass sich dieses unter Segeln auch einmal verholen lässt. Dass der Markt größer ist, als mancher ahnt, zeigen die stabilen Verkaufszahlen und zahlreichen Modelle in diesem Segment – mittlerweile fast ausschließlich in Polen her­gestellt. Dalpol ist in dieser Szene seit Jahren eine feste Größe.

Komfort kostet Gewicht: 1,35 Tonnen Prospektgewicht – mit ein bisschen Sonderausstattung, Außenborder und vollem Wassertank sind 1,5 Tonnen Rei­segewicht nicht unrealistisch – stehen nur 20 Quadratmeter Segelfläche entgegen, für auf­richtendes Moment sorgen Innenballast und ein verzinktes Stahlschwert. Kurzum: Die Phobos 21 ist das, was sich in Polen ver­kauft wie geschnitten Brot, hierzulande aber von gestandenen Seglern gern mit einem abschätzigen Blick betrachtet wird.

Dabei kann die Phobos 21 eine Sache fast konkurrenzlos gut: Menschen günstig aufs Wasser bringen, mit einem Dach über dem Kopf und einer großen Koje. Lesen Sie den ausführlichen Test in Ausgabe 13 der YACHT.

Martin-Sebastian Kreplin am 08.06.2016

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