Funk-Spezial

Perfekte Verbindung

Technische Innovationen, 15 neue Funkgeräte im Vergleich, zusätzliche Kanäle, die richtige Routine im Notfall und Neuheiten bei der Satellitenkommunikation

Michael Rinck am 07.08.2018
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Olaf Schmidt

Die Verbreitung von Handys und die immer bessere Netzabdeckung hat nun auch Auswirkungen auf den Seefunk. Zwar bleibt Funk für die schnelle Kommunikation von Schiff zu Schiff sowohl bei den Profis als auch auf Yachten die erste Wahl; Rufen geht eben doch schneller als Wählen.

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Funkanlagen mit mehreren gleichberechtigten Sprechstellen erfordern eine aufwändige Verkabelung

Doch Telefonieren von See über Küstenfunkstellen ins Landnetz, das wird kaum noch genutzt. Von den 56 internationalen Seefunk-Kanälen waren jedoch 32 genau dafür vorgesehen. Diese sind für den Duplex-Betrieb eingerichtet: Schiff und Küstenfunkstelle senden auf unterschiedlichen Frequenzen; das verhindert gegenseitige Störungen. Viele der Kanäle liegen heute brach, sie sind aufgrund ihrer Auslegung zu nichts anderem nutzbar. Mitte 2017 wurde daher die Zuordnung zwischen Kanalnummer und Frequenzen überarbeitet, mit dem Ergebnis, dass es nun neue Kanäle gibt. Zudem müssen Funkgeräte ab diesem Herbst mit einem integrierten GPS ausgestattet sein.

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Nach dem Verbinden über W-Lan wird das Handy zum Bedienteil des Satelliten-Routers

Wir haben uns 15 neue Anlagen in einem umfangreichen Vergleichstest angesehen. Außerdem schildert Johannes Erdmann anhand eines Beispiels aus den Bahamas, wie Segler im Notfall Hilfe anfordern.

Und es hat sich etwas bei der Satelliten-Telefonie getan: Mit dem Iridum Go kann das Smartphone auch mitten auf dem Ozean benutzt werden. Diese Themen finden Sie im Funk-Spezial in der YACHT 17/2018 – jetzt am Kiosk, hier bestellen oder als digitale Ausgabe.

Michael Rinck am 07.08.2018

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