Blauwasser

Operation "Rolling Home"

Wie Trans Ocean und Intermar infolge der Corona-Krise in der Karibik "gestrandete" Langfahrtsegler über den Atlantik zurück in die Heimat lotsen

Pascal Schürmann am 21.07.2020
ARC+ 2014 SY Hugur Abendrot auf See PSc_IMG_5148
YACHT/P. Schürmann

In einer beispiellosen Aktion haben ehrenamtliche Helfer der deutschen Langfahrtsegler-Vereinigung Trans Ocean, des Amateurfunker-Vereins Intermar sowie des Schweizer Cruising Clubs Blauwassersegler bei deren unfreiwilligen Transatlantikpassagen unterstützt. Corona-bedingt hatten viele Crews wochen-, teils monatelang irgendwo in der Karibik festgesessen. Nicht wenige Träume von einer Weltumsegelung platzten; für die meisten gab es am Ende nur noch eine Option: statt weiter durch die Karibik zu tingeln oder gar Kurs West gen Panama und die Südsee zu segeln, zurück nach Europa.

Die ungeplante Nordatlantikpassage stellte Dutzende Crews jedoch vor unerwartete Herausforderungen. Insbesondere diejenigen, die zu zweit als Pärchen oder als Familie mit Kleinkindern unterwegs waren, sahen sich den Anforderungen, die der Nordatlantik an Segler stellt, nicht gewachsen. Über die sozialen Netzwerke wurden Gruppen ins Leben gerufen, Informationen ausgetauscht und Flottillen verabredet. 

Hilfe gab es aber auch aus der Heimat. Wie die aussah, was die freiwilligen Rückholer in tage- und nächtelanger Arbeit leisteten, wie die Betroffenen davon profitierten, welche Dramen sich unterwegs ereigneten – oder eben dank der Hilfsaktion vermieden werden konnten, das alles ist jetzt nachzulesen im spannenden "Rolling-Home-Report" in der neuen YACHT (Heft 16/2020, ab sofort im Zeitschriftenhandel und als Digitalausgabe erhältlich). 

Pascal Schürmann am 21.07.2020

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